Wie du deinen Online-Kurs selbst erstellen kannst - ohne zu verzweifeln

Die Idee für deinen Online-Kurs ist da und du kannst dir vielleicht auch schon gut vorstellen, wie es wäre, wenn dein Online-Kurs einmal fertig ist? Aber du kommst einfach nicht voran weil du gar nicht so recht weißt, wo du anfangen sollst und was du alles dafür brauchst, wenn du deinen Online-Kurs selbst erstellen willst? 


In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt deinen Online-Kurs selbst erstellen kannst.

Du bekommst von mir eine konkrete Anleitung, was du alles brauchst und was alles in welcher Reihenfolge zu tun ist, um deinen eigenen Online-Kurs zu erstellen.

Zusätzlich verrate ich dir, wie du den fiesen Zeit-Fresser-Monstern aus dem Weg gehen kannst, die dich auf deinem Weg aufhalten wollen.

Bist du bereit, um deinen Online-Kurs zu erstellen?

Sobald du eine Idee für einen Onlinekurs hast, nimm sie erst einmal gründlich unter die Lupe: Eignet sich das Thema für einen Online-Kurs? Was wird zu diesem Thema wirklich gebraucht? Und: Lohnt es sich Zeit, Energie, Arbeit und Geld in dieses Online-Kurs-Projekt zu investieren?

Wenn du dir vorab etwas Zeit nimmst, diese Fragen zu klären, kannst du vermeiden, einen Online-Kurs selbst zu erstellen, den später niemand haben will. Oder einen, der deiner Zielgruppe überhaupt nicht weiter hilft, weil er ihre eigentlichen Wünsche verfehlt.

Und es ist mehr als ärgerlich, wenn du mittendrin merkst, dass du aktuell eigentlich gar keine Kapazitäten hast, den Online-Kurs selbst zu erstellen.

Damit du dich gut gerüstet auf den Weg zu deinem Online-Kurs machen kannst, habe ich für dich einen eMail-Kurs für 0€ entwickelt.

Du überprüfst darin, ob sich dein Thema wirklich für einen Online-Kurs eignet und triffst die letzten Vorbereitungen für deinen eigenen Online-Kurs:


Direkt mit dem eMail-Kurs loslegen

Mit deiner Anmeldung erhältst du für 0€ den eMail-Kurs: „First Steps zu deinem Onlinekurs“. Der eMail-Kurs dauert etwa 2 Wochen. Anschließend schicke ich dir meinen Newsletter mit Tipps, Geschichten und Angeboten rund ums Online-Kurs-Erstellen. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Die Verarbeitung deiner Daten erfolgt auf Basis meiner Datenschutzerklärung.

 


Bist du bereit, deinen eigenen Online-Kurs zu erstellen? Dann kann es jetzt richtig losgehen!


Als erstes brauchst du ein gutes Konzept für deinen Online-Kurs

Bevor du die ersten Inhalte für deinen Kurs erstellst brauchst du erstmal ein Konzept, einen Plan für deinen Online-Kurs.

Das kannst du dir vorstellen wie die Architektur-Pläne für ein Haus:

Wenn du einfach drauf los baust, ohne dir vorher darüber Gedanken zu machen, was das Haus alles haben soll, hast du am Ende wahrscheinlich zwar auch ein Gebäude da stehen – aber das eignet sich vermutlich eher als Kunstobjekt und nicht als gemütliches Zuhause zum Wohlfühlen.

Durch eine gute Planung und Konzeption weißt du später sehr genau, was alles zu tun ist und worauf du hinarbeitest. Du stellst sicher, dass am Ende alles gut zusammenpasst, du nichts wichtiges vergisst, und deine Kursteilnehmer*innen mit deinem Onlinekurs gut zu ihrem Lernziel gelangen können .



Was gehört alles in ein Online-Kurs-Konzept:

(Und keine Sorge! Das sieht jetzt wahrscheinlich erstmal nach ziemlich viel aus.

Ist es aber gar nicht, wenn du das für einen konkreten Kurs machst. 

Und wenn du dir die Zeit nimmst, das am Anfang einmal gründlich durchzugehen, sparst du dir später sehr viel Stress und zusätzliche Arbeit, weil du danach genau weißt, was zu tun ist, um deinen Online-Kurs selbst zu erstellen)

Also los geht's:



Welche Art von Online-Kurs möchtest du erstellen? 

Überlege dir als allererstes, ob du lieber einen (betreuten) Selbstlernkurs oder einen Live-Gruppenkurs anbieten möchtest und ob sich dein Thema damit gut vermitteln lässt.


Selbstlernkurse eignen sich besonders für Themen, die sich die Kursteilnehmer*innen gut anhand von vorgefertigten Materialien selbst erarbeiten können. 

Live-Onlinekurse sind vor allem dann geeignet, wenn es etwas gibt, das gemeinsam live entwickelt, erarbeitet oder besprochen werden soll. (Zum Beispiel bei einem Resilienz Kurs, bei dem sehr viel Wert auf den Austausch und das Besprechen von individuellen Herausforderungen gelegt wird.)

Keine der Onlinekurs-Arten ist an sich besser oder schlechter. Es kommt am Ende immer darauf an, ob sich dein Thema damit gut weitergeben lässt, WIE der Online-Kurs gemacht ist, und mit welcher Art von Online-Kurs du dich wohler fühlst. 

Welche verschiedenen Online-Kurs-Arten es gibt, kannst du hier nachlesen.



Wie viel Betreuung soll dein Online-Kurs haben?

Unter Betreuung verstehe ich jede Art von zusätzlicher Unterstützung durch dich, dein Team oder andere Kursteilnehmer*innen während der Kurslaufzeit.

Ziel eines Onlinekurses ist es, dass deine Kursteilnehmer*innen ihr Lernziel nachhaltig erreichen und die Inhalte später auch wirklich anwenden können. 

Dafür ist es wichtig, dass du sie mit den Kursinhalten nicht alleine lässt, sondern sie durch den Kurs begleitest. 


Als Kursbetreuung könntest du beispielsweise anbieten:

Q&A- Sessions, eMail Support, eine Slack-Gruppe, Telefon-Support, Co-Working, individuelles Feedback oder auch Feedback-Runden in der Kurs-Gruppe.

Oder aber, du erstellst eine begleitende eMail-Serie, die sie bei der Arbeit mit dem Kurs unterstützt. 


Wenn du zum Beispiel weißt, dass es eine Slack-Gruppe zu deinem Kurs geben wird, kannst du Aufgaben in deinen Kurs einbinden, bei denen sich die Kursteilnehmer*innen untereinander austauschen sollen. Oder du kannst ihnen anbieten, Kurs-Tandems zu bilden, so eine Art Best-Buddy für die Online-Kurs Zeit, um sich im Laufe des Kurses gegenseitig Feedback zu geben.



Für welche Zielgruppe ist dein Online-Kurs?

Hier schreibst du ganz genau auf, für wen dein Online-Kurs ist.

Wo steht diese Zielgruppe? Was macht sie aus? Wodurch unterscheidet sie sich von anderen? Welches Vorwissen haben die Teilnehmer*innen bereits zu dem Thema? Was sollen sie mit dem Kurs lernen? Was wäre das optimale Ergebnis nach dem Kurs?


Die Zielgruppe für deinen Online-Kurs muss nicht komplett identisch mit der Zielgruppe sein, die du für dein Unternehmen gewählt hast.

Es kann zum Beispiel auch sein, dass du deinen Online-Kurs nur für einen Teil dieser Menschen erstellst. (Zum Beispiel als Follow-Up Angebot für die, die bereits ein anderes Angebot bei dir gekauft haben oder für Leute, die komplett neu dabei sind und dich und deine Arbeit kennenlernen wollen.)


Wenn du dir genügend Zeit nimmst, deine Zielgruppe gut zu analysieren, dann kannst du deine Kursteilnehmer*innen genau da abholen wo sie stehen und dann leichter Schritt für Schritt zu ihrem Kursziel begleiten, weil du weißt, was sie alles dafür brauchen.



Welche Lernziele hat dein Online-Kurs?

Das Kursthema beschreibt den inhaltlichen Rahmen deines Online-Kurses.

z.B. Pinterest Marketing für Anfänger*innen.


Die Lernziele beschreiben, was jemand mit dem Online-Kurs lernen und erreichen soll.

z.B. Die Kursteilnehmer*innen richten ihr Pinterest Profil ein, entwickeln eine für sie passende Pinterest-Marketing Strategie und planen ihren Content für die nächsten 2 Monate.

Der Unterschied zum Kursthema ist, dass ein Lernziel ergebnisorientiert und messbar ist.



So findest du passende Lernziele, wenn du deinen Online-Kurs selbst erstellst

Um die Lernziele für deinen Online-Kurs zu finden, kannst du dir die Frage stellen:

Was sollen meine Kursteilnehmer*innen am Ende des Kurses können, erreicht haben und/oder wissen?

Wenn du die Lernziele für deinen Online-Kurs formulierst, sei dabei so spezifisch, realistisch und konkret wie möglich.

Überlege dir auch immer gleich, ob und wie diese Ziele messbar sind, also wie die Kursteilnehmer*innen später überprüfen könnten, ob sie die Ziele erreicht haben.


Bei dem Lernziel für den Pinterest-Kurs haben sie die Ziele erreicht, wenn sie

  • ein Pinterest Profil nach bestimmten Kriterien eingerichtet haben
  • eine Marketing Strategie – zum Beispiel in einem vorgefertigten Workbook – zusammengestellt haben
  • und ihren Content für die nächsten zwei Monate geplant haben.

So nicht:

Ein schlechtes Beispiel für ein Lernziel wäre zum Beispiel:

Die Kursteilnehmer*innen verstehen Pinterest Marketing und können es für sich nutzen.

Das ist viel zu unspezifisch. Da kann sich weder jemand konkret darunter vorstellen, was das jetzt genau bedeutet, noch kannst du am Ende genau sagen, haben sie das jetzt erreicht, oder nicht?              

Tipp: Die Zielgruppenanalyse und deine Lernziele kannst du auch später super wieder für das Marketing deines Online-Kurses verwenden.

Wenn du das Lernziel kennst, kannst du klar sagen, was es in dem Kurs zu lernen gibt.

Und wenn du deine Zielgruppe sehr gut kennst, weißt du sehr genau, wie du sie am besten abholen kannst und was sie sich von deinem Kurs wünscht.

Eine gute Anleitung und ein Beispiel für einen Online-Kurs Launch findest du hier bei Lilli Koisser.


Wo möchtest du deinen Online-Kurs anbieten?

Auf der eigenen Website? Als Download? Auf einer Kursplattform? Als versteckte YouTube-Videos + Workbooks? Per eMail? Als Webinar-Reihe für einen Live-Kurs?

Den ‚Ort‘, an dem du deinen Online-Kurs anbietest, solltest du schon hier im Konzept mit-bedenken.

So kannst du deine Inhalte und Materialien gleich so fertig machen, dass sie dann auch für diesen ‚Ort‘ geeignet sind.



Wie möchtest du deinen Online-Kurs inhaltlich gliedern und aufbauen?

Hier lauert ein besonders fieses Zeitfresser Monster, wenn du deinen Online-Kurs selbst erstellst!!!

Wenn du keine gute Struktur und Gliederung für deinen Kurs erarbeitest, kann es sein, dass

  • du deine Gliederung immer wieder umbauen musst.
  • viel zu viele Inhalte in deinen Kurs hinein packst - und entsprechend seeeehr lange brauchst, bis alles fertig ist.
  • gar nicht so recht weißt, was alles in deinen Kurs soll und was nicht.
  • deine Kursteilnehmer*innen die Lernziele nicht erreichen können.
  • kein roter Faden in deinem Online-Kurs erkennbar ist und sich die Lernenden unterwegs irgendwo gedanklich verlaufen.


Wie findest du also eine gute Struktur für deinen Online-Kurs?

Überleg dir, wo die Kursteilnehmer*innen am Anfang des Kurses stehen und was sie am Ende des Kurses alles wissen sollen. 

Wie kannst du die Inhalte so strukturieren, dass alles gut aufeinander aufbaut?

Was könnte der rote Faden sein, der sie durch den Kurs begleitet? 


Wenn du weißt, welches Thema wann im Laufe des Kurses vorkommt, dann weißt du später ganz genau, auf was du schon aufbauen kannst, und was du an einem bestimmten Punkt neu erklären musst.

Das erleichtert dir das Erstellen der Inhalte, weil du nicht immer wieder überlegen musst, ob du etwas neu erklären musst, oder deine Kursteilnehmer*innen das zu dem Zeitpunkt schon wissen.  


Wenn du den Aufbau einmal festgelegt hast, dann halte dich auch nach Möglichkeit daran.

Nimm dir also ausreichend Zeit für die inhaltliche Struktur deines Kurses.

Später die Gliederung nochmal stark zu verändern, bedeutet in der Regel einiges an Mehrarbeit, weil du dann für alles Materialien nochmal überprüfen musst, ob deine Kursteilnehmer*innen alles notwendige Wissen dafür schon haben, oder nicht.



Zum Abschluss erstellst du anhand deiner bisherigen Ergebnisse noch eine Medienplanung

Ein Medienkonzept ist nichts anderes als ein Dokument, in dem du für jedes einzelne Modul deines Online-Kurses auflistest, welche Materialien und Inhalte du brauchst und erstellen musst.

Dafür gehst du deine Gliederung der Reihe nach durch und überlegst dir, wie du die einzelnen Informationen und Lernaufgaben am besten aufbereiten kannst.

Ob sich ein Video gut eignet, eine Audio-Aufnahme, ein Lerntext, ein Workbook, eine Grafik, eine Diskussionsrunde in der Gruppe, ein Quizz, oder eine Kombination aus verschiedenen Elementen?


Überlege dir auch, welche Materialien deine Kursteilnehmer*innen brauchen, um die Kursinhalte zu lernen.

Was könnte sie dabei unterstützen?

Zum Beispiel eine Zusammenfassung oder Übersicht, der wichtigsten Punkte? Eine Vorlage, die sie nur noch ausfüllen müssen? Ein Workbook, in dem sie ihren Fortschritt festhalten können? Eine Schritt für Schritt Anleitung, die sie sich ausdrucken und an den Arbeitsplatzlegen können? Oder was immer dir dazu einfällt.



So kann die Medienplanung aussehen

Für die Medienplanung legst du dir am besten eine Tabelle mit zwei Spalten an, in der du für jedes Modul links die Art des Materials einträgst (z.B. Lernvideo, Text, Workbook) und in die rechte Spalte rein schreibst, worum es dort inhaltlich gehen soll (z.B: Begrüßung, Zusammenfassung von xy, Hinführung zum nächsten Modul, ...). 


Mit der Medienplanung hast du am Ende ein Dokument, in dem genau steht, was du alles für deinen Kurs brauchst. Wenn du dich dann an das Erstellen der Inhalte machst, hast du damit eine Art Check-Liste, die du nach und nach abhaken kannst.

Tipp: Bringe die Lernenden ins tun! Versuche sie dabei zu unterstützen, nicht nur passiv Informationen anzuschauen, sondern das Wissen auch konkret anzuwenden. Auf diese Weise bleibt viel mehr hängen und sie haben Erfolgserlebnisse und sehen, dass ihnen die Infos aus dem Kurs wirklich weiterhelfen.

Das ICAP-Modell bietet eine gute Erklärung dafür, warum das, was wir aktiv tun, besser im Gedächtnis bleibt.

Tipp: Gerade, wenn du Lernvideos verwendest: Achte darauf, dass deine einzelnen Inhalte nicht zu lange sind! Lieber mehrere kurze Videos, die dann auch gezielt aufgerufen werden können, als ein mega langes Monster-Video, bei dem am Ende die Frage auftaucht, worum es jetzt eigentlich ging, weil so viele verschiedene Themen besprochen wurden.


Tools und Technik

Zum Abschluss deiner Konzeption, schau einmal, ob du für das Erstellen der Inhalte und Materialien bereits alle Tools und Programme hast, oder ob du noch weiteres Equipment brauchst.

Halte dich dabei nicht zu lange damit auf! Hier lauert ein weiteres Zeitfresser-Monster:

Es besteht die Gefahr, seeehr viel Zeit mit der Suche nach dem ‚richtigen‘ Tool zu verbringen. Und bei der Auswahl, die sich heute bietet, kann das ganz schön Zeit fressen…

Tipp: Du brauchst nicht das beste Tool, sondern eins, mit dem DU gut arbeiten kannst und das zu deinen Anforderungen passt

Hier findest du eine Anleitung, wie du ein passendes Tool für deinen Online-Kurs auswählen kannst.



Wenn du deinen Online-Kurs selbst erstellst, hast du den schwierigsten Teil hast du jetzt schon geschafft

Und keine Sorge – dadurch, dass das so viele kleine Punkte sind, sieht das nach mehr aus als es eigentlich ist.

Aber die Konzeption lohnt sich!


Ohne die Überlegungen aus der Konzeption besteht unter anderem die Gefahr, dass

  • du deine Materialien immer wieder neu machen musst – weil du irgendwas vergessen hast.
  • dein Kurs schwammig wird – weil du kein konkretes Lernziel hast, auf das du hinarbeitest.
  • deine Kursteilnehmer*innen sich im Kurs verlaufen – weil kein roter Faden erkennbar ist.
  • der Online-Kurs deine Kursteilnehmer*innen über- oder unterfordert – weil er ihr Vorwissen nicht berücksichtigt.
  • du immer mehr und mehr Material produzierst – weil du gar nicht so genau weißt, was jetzt überhaupt zu deinem Thema gehört.
  • du deinen Kurs am Ende technisch nicht so umsetzen kannst, wie du das gerne hättest – weil du nicht daran gedacht hast, wo du den Kurs anbieten möchtest.
  • du den Überblick verlierst, welche Materialien du jetzt eigentlich noch erstellen musst – weil du keine Übersicht hast, was du eigentlich brauchst.

Ein gutes Konzept spart dir unglaublich viele Nerven, Zeit und Energie, die du viel besser für anderes verwenden kannst.

(Und: Die Zeit-Fresser-Monster gehen leer aus!)


Einen guten Überblick darüber, was alles in das Konzept gehört, findest du auch nochmal in meiner Onlinekurs Roadmap für 0€. (Inklusive Checkliste)

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Wenn du das Konzept fertig hast, kannst du Schritt für Schritt deine Inhalte erstellen

Mit deinem Medienkonzept hast du einen ganz klaren Schritt für Schritt Plan erarbeitet, mit dem du dann nach und nach alle Materialien und Inhalte erstellen kannst – so weißt du, was alles auf dich zu kommt, kannst die notwendige Zeit realistisch (!!!) planen, und weißt ganz genau, was du alles noch für deinen Online-Kurs brauchst.

Tipp: Kümmere dich rechtzeitig ums Marketing deines Online-Kurses – ABER: Stress' dich nicht mit einem zu knapp kalkulierten Startzeitpunkt – plane lieber noch etwas Puffer mit ein. So kann dich dann auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn auf einmal die Technik nicht ganz so will wie du, oder du feststellst, dass du doch noch etwas ergänzen oder überarbeiten möchtest.

Du kannst schon relativ früh eine Warteliste für deinen Online-Kurs einrichten, wo du Interessent*innen schon ein wenig zum Thema und deinem Kurs informierst und ihnen dann Bescheid sagen kannst, wenn alles fertig ist.

Die Materialien und Inhalte bilden das Herzstück deines Onlinekurses

Mit dem Erstellen der Inhalte und Materialien wirst du wahrscheinlich die meiste Zeit verbringen, wenn du deinen Online-Kurs selbst erstellst. Aber du hast einen Plan – hake einfach nach und nach in deinem Medienkonzept alles ab, was du schon hast.

Es tut total gut, den Fortschritt zu sehen, und nicht einfach nur vor dich hinzuwurschteln und dich später zu fragen, wofür du denn die ganze Zeit gebraucht hast.


Am einfachsten ist es, du stellst dafür erst einmal alle Informationen zusammen:

Nimm dir deine Medienplanung und deine Gliederung und überlege dir, welche Informationen wo hineinkommen. Schreib dann - je nachdem was du verwendest - die Lerntexte, (Kurz-)Skripte für Audios und Videos und erstelle die Aufgaben zu den einzelnen Modulen.


Wenn du damit fertig bist, erstelle auf Basis dieser Informationen die einzelnen Materialien wie Workbooks, Übersichten, oder Präsentationen für Erklärvideos oder Live-Workshops. So kannst du das Layout auch besser an die Inhalte anpassen. Außerdem vermeidest du so, dass du deine Materialien immer wieder neu formatieren musst, weil du doch noch etwas rausgenommen hast, oder etwas ergänzen willst.


Um deinen Onlinekurs gehirnfreundlich zu gestalten, schau dir dazu gerne auch mal das Drei-Speicher-Modell oder die Cognitive-Load-Theory an.



Erstelle dir einen Styleguide

Damit dein Online-Kurs später einen einheitlichen Eindruck macht, kannst du dir ein Layoutkonzept und einen Styleguide erstellen, in dem du die Schriften, Farben, Schriftgrößen oder auch die Symbolsprache einmal festlegst.  So gelingt es dir viel einfacher, dass dein Online-Kurs später einheitlich aussieht und auf visueller Ebene Ordnung und Struktur herrscht.


Für die Einheitlichkeit deines Onlinekurses kann es auch helfen, die verschiedenen Arbeitsschritte zu bündeln und nicht ein Material nach dem anderen zu erstellen. Was ich damit meine:

Wenn du beispielsweise fünf Erklärvideos erstellen willst, schreibst du als erstes alle Skripte, erstellst dann alle fünf Präsentationen, nimmst anschließend die Videos in einem Durchgang auf und schneidest sie dann gesammelt. Das geht einfacher - und meiner Erfahrung nach auch schneller - als wenn du für jedes Video einzeln all diese Arbeitsschritte durchgehst.

So musst du nicht dauernd zwischen verschiedenen Tätigkeiten hin und her springen und dich in verschiedene Aufgaben eindenken und überlegen, wie du das das letzte Mal genau gemacht hast. 


Tipp: Erstelle dir anhand deines Styleguides Master-Vorlagen für alle Materialien, die du im Kurs immer wieder verwendest.

Ich habe zum Beispiel immer ein Vorlage-Dokument, wenn ich Präsentationen für Erklärvideos erstelle, das ich dann für die unterschiedlichen Videos nur kopieren muss.

Darin sind die Seitenaufteilung, die Schriftart und Größe und alle gewünschten Farben und Formatierungen schon voreingestellt. So muss ich das dann später nur noch mit Inhalten füllen – und mir nicht jedes Mal überlegen, wie ich das jetzt genau formatieren muss. So sieht dann am Ende auch alles schön einheitlich aus.

3 Tipps damit deine Materialien gut verstanden werden und die Inhalte im Gedächtnis bleiben

Tipp 1: Zuerst einmal müssen alle notwendigen Infos enthalten sein.

Das klingt jetzt total banal - ist aber in der Praxis oft gar nicht so einfach. 


Du bist Expert*in in deinem Thema. Für dich sind manche Sachen selbstverständlich, von denen deine Kursteilnehmer*innen noch nie gehört haben. 

Versuche also, dir immer mal wieder die 'Teilnehmer*innen-Brille' aufzusetzen. Schaue dir deine Zielgruppenanalyse an oder befrage deine Zielgruppe: Welches Vorwissen bringen sie mit? Was wissen sie schon? 

Dazu kann es helfen, dass du z.B. die Skripte für deine Videos einfach mal ein paar Tage liegen lässt und dann nochmal mit der anderen 'Brille' drüber schaust und überprüfst, ob deine Kursteilnehmer*innen zu dem Zeitpunkt schon alles Wissen haben, um das verstehen zu können.


Tipp 2: Achte auf den Umfang deiner Materialien.

Wenn du etwas komplett neues lernst, muss dein Gehirn die Informationen auch verarbeiten können. Das funktioniert leider nicht, wenn zu viele Infos auf einmal ankommen. 

Was kannst du also tun:

  • Überlege dir, welche Informationen unbedingt zusammengehören und wo du die einzelnen Themebereiche gut aufteilen kannst. 
  • Verwende lieber mehrere kurze Videos/ Texte/ Audios als ein sehr langes.
  • Achte darauf, die einzelnen Materialien auch nicht inhaltlich zu überfrachten. Wenn eine neue Info die nächste jagst, kannst du auch mit einem fünf-Minuten-Video das Gedächnis überlasten, sodass nicht mehr alles gut verarbeitet werden kann. 


Tipp 3: Bringe deine Lernenden ins Tun!

Kennst du das Gefühl: Du hast stundenlang die Videos von einem Onlinekurs angeschaut - aber irgendwie kannst du dich trotzdem zwei Wochen später an fast nichts erinnern?

Wenn wir Informationen lediglich 'passiv' wahrnehmen, bleibt verhältnismäßig wenig im Gedächtnis. 

Die Behaltensleistung steigt jedoch, umso aktiver wir uns mit den Inhalten beschäftigen. 

Diese aktive Auseinandersetzung kannst du in deinem Onlinekurs gezielt fördern:

  • Baue immer mal wieder Fragen in deine Texte/ Videos/ Audios ein, die zum selber denken anregen.
  •  Sprich deine Kursteilnehmer*innen persönlich an: Verwende lieber DU statt irgendwelchen neutralen Formulierungen oder passiv Konstruktionen. 
  • Überlege dir, wie deine Kursteilnehmer*innen die Inhalte anwenden können, die du ihnen im Kurs weitergibst.
  • Verwende Call to Actions und sag ihnen genau, was sie tun sollen.
  • Mache deine Kursteilnehmer*innen darauf aufmerksam, dass sie mehr vom Kurs haben, wenn sie die Inhalte auch aktiv anwenden und umsetzen.
  • Ermutige sie, Fragen zu stellen - falls du sowas anbietest. Z.B. in Q&As oder in einer Kursgruppe.


Weitere Infos dazu, wie du einen Onlinekurs nachhaltig gestalten kannst findest du hier:

Slow eLearning - darum lohnt sich das für deinen Onlinekurs

Nachhaltiges Lernen - was ist das?

Not-To-Do-Liste für deinen Onlinekurs


Wenn alle Inhalte fertig sind, müssen sie noch als Kurs zusammengefügt werden

Die Inhalte sind fertig  - jetzt müssen sie noch so in Form gebracht werden, dass dein Online-Kurs bearbeitet werden kann.

Für einen (betreuten) Selbstlernkurs bedeutet das, die einzelnen Materialien und Inhalte auf der Kursplattform, deiner Website, oder in deinem eMail-Tool einzupflegen. (Oder wo auch immer du deinen Kurs anbieten möchtest.)

Achte dabei darauf, dass du alles direkt in einem passenden Format hoch lädst, dass es später auch gut bearbeitet, angeschaut oder heruntergeladen werden kann.


Bei einem Live-Online-Kurs machst du hier alles so fertig, dass du den Kurs anschließend halten könntest: Leg dir am besten einen Ordner für jedes Modul an – falls du das nicht eh schon hast – wo du alle Präsentationen, Skripte für dich oder die Teilnehmer*innen, Arbeitsblätter und Workbooks hast.

Richte gegebenenfalls noch eine Slack-Gruppe ein, leg eine spezielle eMail-Liste an, über die du die Kursteilnehmer*innen erreichen kannst oder erstelle einen Download-Bereich für die Kursmaterialien.


Am Ende sollte alles soweit fertig sein, dass du die Tore zu deinem Onlinekurs öffnen könntest.



Noch ein letzter Technik Check – und dann kann es losgehen

Bevor es wirklich los geht, führst du am besten nochmal einen Testdurchlauf durch.

Je nachdem, was für dich relevant ist.

  • Schau dir an, ob alles gut zu lesen ist, ob die Navigation durch den Selbstlernkurs klar ist. Haben die Farben genug Kontrast? Ist klar, was wo zu tun ist? Ist alles da, wo es sein soll?
  • Teste, ob deine Webinar-Technik funktioniert.
  • Überprüfe, ob das einwählen in den Kurs oder die Kurs-Gruppe klappt.
  • Sind alle notwendigen Programme miteinander verknüpft?
  • Laufen die Videos und funktionieren die Downloads und Links?Kannst du die Präsentationen für Live-Seminare auf dem Bildschirm freigeben? Hast du sie griffbereit? Findest du alle Materialien für deinen Live-Online-Kurs?

Und dann ist es schließlich so weit: Du kannst die Tore zu deinem Online-Kurs öffnen und die ersten Besucher*innen bei dir begrüßen.


Dein Online-Kurs ist fertig - Zeit zu feiern !!!

Wenn du hier auf deiner Online-Kurs-Reise angekommen bist nimm dir bewusst Zeit zu feiern! Ich weiß, wie viel Arbeit in deinem Online-Kurs steckt – das darfst du auch gerne belohnen!


Häufige Fragen zum Erstellen von Online-Kursen


Wie lange dauert es, einen Online-Kurs zu erstellen?

Das kommt ganz darauf an, wie umfangreich dein Online-Kurs werden soll. 

Wenn du einen Mini-Kurs erstellst (z.B. einen eMail-Kurs bestehend aus 5-10 eMails) kannst du das gut an einem (langen) Wochenende hinbekommen. 

Richtig große, umfangreiche Kurse können aber auch mehrere Monate Zeit in Anspruch nehmen - je nachdem wie viel Zeit du auch pro Woche zur Verfügung hast. 


Tipp:

Erstelle dir ein Konzept für deinen Online-Kurs. Wenn du deinen Online-Kurs schon gut vor Augen hast, kannst du dafür etwa ein bis zwei Wochenende einplanen oder zwei bis drei Wochen neben deiner regulären Arbeit.

Wenn du das Konzept fertig hast und dein Medienkonzept vor dir liegt, dann kannst du ganz gut abschätzen, wie lange du dafür brauchst, die ganzen Materialien und Inhalte für deinen Online-Kurs anzufertigen. (Das ist der Teil, der die meiste Zeit der Online-Kurs-Erstellung in Anspruch nimmt.)

So kannst du mit relativ wenig Aufwand herausfinden, wie viel Zeit du etwa für die Erstellung deines Online-Kurses einplanen musst.

Wie lange soll ein Online-Kurs sein?

Kurze Antwort:

So lange, dass du deine Kursteilnehmer*innen ohne lange Umwege gut zum jeweiligen Lernziel begleiten kannst. 


Lange Antwort:

Der Umfang eines Online-Kurses hängt immer von deinem Thema ab, und was die Teilnehmer*innen in dem Kurs alles lernen können.

Dabei gilt die Faustregel: So kurz wie möglich - so lange wie nötig.


Ein Online-Kurs kann z.B. als eMail Kurs einfach 5-10 eMails umfassen, die den Teilnehmer*innen dabei helfen ein kleines, spezifisches Problem zu lösen. 

Oder aber er kann eine Vielzahl an Videos, Workbooks, Texten, Audios und Gruppenarbeitsphasen umfassen und die Teilnehmer*innen über mehrere Monate begleiten. 

Dazwischen ist alles möglich, was sich für dich stimmig anfühlt und die Lernenden ohne unnötige Umwege zu ihren Zielen bringt. 


Tipp:

Du musst bei deinem Online-Kurs nicht immer alles von A bis Z zu deinem Thema abdecken. Du kannst dir auch einfach ein Teil-Thema aussuchen, und dazu einen kleineren Online-Kurs machen. 

Der Vorteil davon: Je spezifischer und konkreter dein Thema ist, desto geringer ist die Gefahr, einfach alles was du weißt in den Kurs hineinzupacken. 

Ein Online-Kurs, der mehr Inhalte enthält, ist nicht unbedingt besser. Es kommt immer darauf an, ob die Inhalte deine Kursteilnehmer*innen einen Schritt weiter zu ihrem Lernziel bringen. Wenn nicht, dann kannst du das einfach weglassen.

Wie viel kann ich mit einem Online-Kurs verdienen?

Wie viel du verdienen kannst hängt von drei Faktoren ab

1. Wie teuer ist dein Kurs?
Der Preis deines Kurses ist abhängig

  • vom Umfang des Kurses.
  • der Branche in der du arbeitest.
  • dem Bedarf deiner Zielgruppe an dem, was du anbietes.

2. Wie oft verkaufst du deinen Online-Kurs?

Wird der Kurs automatisiert verkauft? Wie viele Kursteilnehmer*innen können gleichzeitig am Kurs Teilnehmen? Wie oft im Jahr sind die Tore zu deinem Online-Kurs offen?

3. Welche Kosten/ Ausgaben hast du für deinen Online-Kurs? 
Dazu zählen (neben den Kosten für die Erstellung) zum Beispiel: Lizenzgebühren, Hostingkosten des Kurses (Website/ Kursplattform) oder Marketing Ausgaben, um die Kursteilnehmer*innen zu finden. 


Online-Kurse - und insbesondere Selbstlernkurse - sind an sich besser skalierbar als ein 1:1 Angebot. 

       


Wünscht du dir Unterstützung dabei, deinen eigenen Online-Kurs zu erstellen?

Einen guten Überblick für dein Onlinekurs-Projekt findest du in meiner Roadmap für 0€. 
Dort ist auch eine Checkliste für die einzelnen Schritte zu deinem Onlinekurs mit drin, damit du immer genau weißt, was du schon erledigt hast. 

MockUp-Onlinekurs Roadmap

In 6 Schritten zu deinem hochwertigen Onlinekurs.

Dein Fahrplan, um deine Idee in die Realität umzusetzen und endlich von den Vorteilen eines Onlinekurses zu profitieren.

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Wenn im Laufe der Kurserstellung Fragen auftreten, die dafür Sorgen, dass du einfach nicht weiterkommst, können wir zusammen in einer Onlinekurs Sprechstunde eine individuelle, konkret umsetzbare Lösung finden, sodass du nicht ewig durchs Internet recherchieren musst und sofort weiterarbeiten kannst. 


Wenn du möchtest, kann ich dich auch den kompletten Weg der Online-Kurs-Erstellung als eine Reiseleiterin begleiten. Ich suche mit dir die beste Reise-Route zu deinem Onlinekurs heraus, versorge dich entlang des Weges mit allen notwendigen Infos, Tipps und Tricks und bin bei all deinen Fragen rund um’s Thema Online-Kurs-Erstellen für dich da. Ins Onlinekurs Reisebüro


Und wenn du dir gerade denkst – oh mein Gott, wo soll ich denn nur die Zeit dafür hernehmen?! – I feel you. Dafür habe ich mein Done-for-You-Angebot „Learning Design“ entwickelt, mit dem ich die Onlinekurs Erstellung für dich in die Hand nehme und dir so viel wie möglich von der Arbeit abnehmen kann. Klingt interessant! Erzähl mir mehr.


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