Wie du mit weniger Aufwand einen Kurs erstellst, den deine Teilnehmer*innen wirklich durchziehen.
Slow eLearning klingt erst mal nach Schneckentempo.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall.
In diesem Blogartikel erkläre ich dir, warum du Zeit sparst und am Ende sogar ein besseres Ergebnis hast, wenn du nach meinem Slow eLearning Ansatz arbeitest.
Möchtest du lieber hören als lesen?
Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.
Slow eLearning?! Ich hab doch eh schon keine Zeit!!!
Wenn ich mit Menschen über meinen Slow eLearning -Ansatz spreche, ist eine der ersten Reaktionen immer: "Puh, aber ich habe doch eh schon so wenig Zeit und wenn ich jetzt noch extra langsam mache, dann werde ich doch nie fertig!"
Dabei ist tatsächlich das Gegenteil der Fall.
Slow eLearning spart dir unterm Strich Zeit und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Ergebnis besser wird.
Ich weiß, Slow eLearning klingt erstmal nach Schneckentempo.
Der Begriff Slow bzw. langsam hat ja auch leider immer noch ein sehr, sehr schlechtes Image.
Dabei geht das Slow eLearning gar nicht drum, einfach mega langsam zu machen. Aber um zu verstehen, woher das kommt und was es damit auf sich hat, muss ich ein bisschen ausholen.
Wieso SLOW eLearning?
Slow eLearning basiert auf dem Grundgedanken der Slow Bewegung.
Die Slow Bewegung kennst du vielleicht schon von Slow Food, Slow Life, Slow Content, Slow Business, Slow Fashion. Die Slow Bewegung hat über die Zeit in immer mehr Bereiche reingegriffen, einfach weil der Gedanke der Slow Bewegung sehr attraktiv ist, wie ich finde.
Die ursprüngliche Slow Bewegung war eben diese Slow Food Bewegung, wo es darum ging, die regionale Küche zu schützen, einfach regionale Produkte zu schützen, einfach auch die Besonderheiten der regionalen Speisen und Essenskultur zu bewahren. Gerade auch im Kontext zu Fast Food hat das dann nochmal einen enormen Aufschwung. und die Slow Food Bewegung ist in heute zu einer sehr, sehr großen Bewegung gewachsen, die ich mir mittlerweile gar nicht mehr wegdenken könnte.
Wenn du diese ganzen Slow Bewegungen zusammennimmst und dir überlegst, wo so dieser Kern ist, würde ich sagen, im Grunde geht es der Slow Bewegung drum, um eine bewusste Entschleunigung zugunsten der Qualität.
Das klingt erstmal abstrakt, meint aber nichts anderes als wieder Erlebnisse bewusst erleben und so gestalten, damit du sie genießen kannst und wirklich was davon hast, anstatt nur von einem zum nächsten zu hetzen und nichts mehr wirklich mitzunehmen.
Bei Slow Food war das ein, okay, wir hocken uns nicht einfach in McDonalds, schlingen das Essen runter, um möglichst wieder produktiv, schnell genug in der Arbeit zu sein, sondern wir nehmen uns Zeit.
Wir nehmen uns Zeit zu essen.
Wir nehmen uns Zeit, die Speisen zuzubereiten, weil ein Grundgedanke von der Slow Bewegung ist, dass es natürlich Qualität braucht, um eben ein hochwertiges, wunderschönes Erlebnis zu schaffen.
Qualität braucht seine Zeit.
Qualität kriegst du nicht hin, wenn du von einem zum nächsten hetzt.
Qualität kriegst du nicht hin mit schnell schnell, mit höher schneller weiter, mit einfach nur schnell Kohle machen. Damit kriegst du keine Qualität hin, sondern Qualität entsteht da, wenn du dich bewusst hinsetzt, dich bewusst auf Qualität ausrichtest und entsprechend auch verantwortungsvoll handelst bei dem was du tust.
Was bedeutet der Gedanke der Slow Bewegung für Online -Kurse?
Ich habe diesen Grundgedanken der Slow Bewegung damals aufgenommen, weil ich einige Online -Kurse kennengelernt habe, die einfach im Vergleich zu der 1:1 Arbeit von den tollen Leuten, die ich im 1:1 kennengelernt habe, ein enormer Qualitätsabfall waren.
Und ich aus meinem Studium und meiner Erfahrung mit Lehren und Lernen weiß, dass das nicht nötig ist, also dass Qualität bei Onlinekursen möglich ist, vorausgesetzt du machst das richtig.
Dieser Slow -Gedanke hat eben auch sehr viel damit zu tun, dass ich mich dafür einsetze, dass es wieder mehr Online -Kurse gibt, die den Begriff Online -Kurs verdient haben, weil sie den Leuten wirklich weiterhelfen und gleichzeitig auch, weil ich mich sehr dafür einsetze, wieder mehr Qualität beim Thema Lehren und Lernen im Bereich Online -Kursen zu erschaffen und zu gewährleisten.
Slow eLearning hat drei Grundprinzipien
Das eine ist das tiefe Verstehen, dass es eben nicht darum geht, einen Berg an Informationen weiterzugeben, sondern dafür zu sorgen, dass Leute wirklich verstehen, worum es geht, weil nur wenn ich was verstehe, kann ich das später auch auf einen anderen Kontext anwenden und in einem anderen Kontext umsetzen.
Das zweite ist eine bewusste Gestaltung, dass ich Kurse so erstelle, dass sie zum Thema passen, zu dir passen, zu deiner Art, Wissen weiterzugeben, zu passen, und dass eben nicht einfach nur dieses Standard 08/15 gibt, wo wir einfach dann alle Kurse daran ausrichten und passend machen.
Dass du eben auch die Vielfalt an Möglichkeiten, die digitale Lehre und Onlinekurse bieten, für deinen Kurs nutzen kannst und es nicht darum geht, wer die schönsten Videos aufnimmt.
Und der letzte Punkt ist menschliches Lernen, dass wir wieder die Menschen mehr in den Fokus stellen, dass wir wieder darauf schauen, was braucht es denn, dass Lernergebnisse erfolgreich sind, dass Lernen Spaß macht und dass die Lernenden wirklich möglichst leicht, möglichst begeistert Ergebnisse erreichen.
Es geht darum, einen Kurs zu schaffen, von dem die Lernenden möglichst langfristig etwas haben und damit auch einen Kurs zu schaffen, der dir als Anbieterin langfristig etwas bringt und wo sich die Zeit und Energie, die du in den Kurs steckst, auch wirklich lohnen.
Und warum spart Slow eLearning Zeit beim Onlinekurs-Erstellen?
Und vielleicht fragst du dich jetzt, warum das jetzt mit Zeitsparen zu tun hat, warum du jetzt wirklich Zeit sparst, wenn du deinen Kurs nach diesem Ansatz erstellst.
1. Weniger ist mehr
Wenn du den Kurs auf das Verstehen ausrechtest und eine bewusste Gestaltung und ein menschliches Lernen in den Fokus stellst, wirst du relativ schnell zu dem Punkt kommen, dass du ziemlich gnadenlos aussortierst, was in den Kurs reinkommt.
Denn je konkreter, je fokussierter der Kurs darauf ist, die Lernenden zu ihrem Ziel zu begleiten, desto mehr Zusatzinhalte fallen raus.
Zusatzinhalte, die es nicht braucht, damit sie möglichst leicht zu ihrem Ziel kommen. Und natürlich profitierst du da als Anbieterin auch, denn je weniger Inhalte ist, je fokussierter der Kurs ist, desto weniger Materialien musst Du erstellen.
Und Du sparst dabei Zeit.
2. Keine Umwege
Wenn Du den Kurs nach dem Slow E -Learning Ansatz erstellst, machst du den Kurs von Anfang an gescheit und wirklich durchdacht. Ich starte dieses Projekt, Kursprojekte, immer mit einem Kurskonzept.
Und Kurskonzept heißt nicht: Wer ist die Zielgruppe? Was ist das Thema? Was ist das Ziel?
Sondern Kurskonzept heißt,
- wie wollen wir das vermitteln?
- welche Lernformen eignen sich, welche Lernumgebungen eignen sich?
- Welche Formate?
- Welche Interaktionen?
- Was ist eine ideale Gruppengröße?
- Wie kannst du sie betreuen?
Damit du dir dieses gesamte Kursprojekt einmal von A bis Z durchdenkst, dass du sehr genau weißt, was muss ich am Ende machen und was nicht.
Du sparst dir das Rumprobieren, du sparst dir einfach Umwege, unnötige Aufgaben, unnötige Arbeitsschritte und arbeitest damit sehr sehr fokussiert auf dein Ziel hin.
Den Rest lässt du einfach weg und sparst damit Zeit.
3. Der Kurs passt sich an DEIN Thema an.
Also du brauchst dein Thema nicht in eine 08/15 -Vorlage rein zu quetschen und passend zu machen, was mit enorm viel Aufwand einhergeht.
Und es macht das Arbeiten viel viel leichter, wenn wir schauen, wie bringen wir dein Thema zum Strahlen, wie müssen wir das aufbereiten, damit es funktioniert.
Das bedeutet nämlich zum Beispiel auch, dass wir Videos nur da einsetzen, wo es wirklich Sinn ergibt.
Denn Videos sind nicht der heilige Gral bei Onlinekursen.
Videos machen an manchen Stellen total viel Sinn, um Informationen weiterzugeben, gerade wenn du was visualisierst, wenn du was am Bild erklärst, wenn du was zeigst.
Yoga -Übungen würde ich zum Beispiel nie als Text weitergeben, sondern immer als Video. Aber bei vielen anderen Themen sind Texte, Audios, Grafiken, Bilder, Visualisierungen mindestens genauso hilfreich, wenn nicht sogar besser. Denn wenn ich zum Beispiel mal was schnell nachschauen will und versuche in dem Video Informationen wiederzufinden, ja, viel Spaß damit, da bin ich raus.
In dem Text kann ich entweder die Suchfunktion drüber jagen oder ich scanne den einfach mal schnell durch und finde viel leichter Infos wieder. Ich kann den Text auch einfach mal zwei Sätze nochmal lesen, das heißt, ich kann den Text viel individueller durchgehen und viel auch mehr mit dem Text arbeiten in meinem Tempo als jetzt zum Beispiel bei einem Video.
Das heißt, bei einem sehr komplexen Thema kann es zum Beispiel auch helfen, das in einen Text zu packen oder zusätzlich in einen Text zu packen, damit ich viel viel mehr in meinem Tempo damit durchgehen kann. Aber egal, also das Thema welches Multimedia Format sich jetzt am besten eignet, das ist noch mal ein Thema für sich. Ich könnte auch mal eine Episode dazu machen, fällt mir gerade auf. Jedenfalls, wenn du dir überlegst, was brauche ich denn jetzt für mein Thema und es wird garantiert darauf rauslaufen, dass es nicht immer Video sein muss, damit sparst du auch schon einiges an Zeit beim Erstellen und Produzieren des Kurses, weil solche Videos aufnehmen ist anstrengend, das ist umständlich und für viele Kurse einfach nicht nötig.
4. Weniger Aufwand bei der Nachbesserung
Außerdem, und das haben die wenigsten auf dem Schirm, wenn du einen Kurs nach einem Slow eLearning Ansatz angehst, sprich du hast ein Konzept, du hast das Ganze durchdacht angesetzt, du hast drauf geschaut, was die Leute brauchen, wo sie stehen, wo sie hin müssen, was sie brauchen, um gut durch das Thema durchzukommen. sparst du dir auch einiges Zeit beim Überarbeiten und Korrigieren des Kurses.
Oft wird ja empfohlen: "Mach den Kurs einfach mal, mach dann einen Beta -Test, um alles auszuprobieren und dann überarbeitest du den Kurs einfach nochmal komplett mit den Ergebnissen vom Beta -Test!"
Lass mich dir was verraten: Da liegt mega viel Aufwand drin.
Ich empfehle dir natürlich nicht einfach den Kurs ins Blaue rein zu erstellen, sondern Ich empfehle dir ein anderes Vorgehen.
Ich empfehle dir, dass du dein Thema im 1:1 testest.
- Im 1:1 kannst du rausfinden, was ist der Prozess, wo du gut einfach durch den Kurs durchgehst, wo du gut einfach für viele Leute, was gut einfach für viele verschiedene Leute funktioniert, dann kennst du den Prozess. Wenn du diesen 1:1 verkaufst, siehst du, ob ein Bedarf dafür da ist.
- Du hast noch nichts erstellt, noch nichts an Videos aufgenommen, noch kein Konzept gemacht, keine Texte für den Kurs geschrieben und kannst vorher überprüfen, ob ein Bedarf da ist.
- Du kannst mit den Leuten reden, ob sie auch einen Online -Kurs dazu machen würden oder ob sie sagen, boah, das Thema, das ist so sensibel, so persönlich, das mache ich nur im 1:1 mit dir.
- Du kannst Fragen sammeln, du kannst Probleme sammeln, du kannst einfach so viel Know -How über dein Thema sammeln, dass wenn du dann den Kurs erstellst, der schonzu 90 % mindestens sitzt.
Klar, nach der ersten Kursrunde sage ich immer, wir machen nochmal eine Evaluation, weil es kann immer sein, dass wir irgendwo so eine Kleinigkeit übersehen haben.
Aber das dann einzuarbeiten, insbesondere auch wenn du nicht überall Videos hast, ist deutlich weniger Aufwand, als den Kurs zu erstellen, den Beta -Launch zu machen und dann den kompletten Kurs wieder zu überarbeiten.
Und das spart dir, Überraschung, auch wieder Zeit.
Insgesamt sparst du dir also einiges an Zeit und Aufwand, wenn du den Kurs nach dem Slow E -Learning Ansatz erstellst.
Und das Coole daran ist: Dadurch wird dein Kurs gleichzeitig deutlich besser, denn der Kurs passt zu deinem Thema, er ermöglicht ein tiefes Verstehen, was es den Lernen leichter macht, den Lernen denn leichter macht, dann in die Umsetzung und in die Anwendung zu gehen und wirklich Ergebnisse mit dem Kurs zu erreichen.
Win-Win-Situation
Mit Slow eLearning hast du den Kurs bewusst gestaltet, was dafür sorgt, dass du dir den unnötigen Aufwand erspart hast, als einfach mal anzufangen und zu schauen, was wir brauchen und was funktioniert oder nicht.
Und durch diesen menschlichen Lernprozess sorgst du dafür, dass es ein angenehmes, erfolgreiches Erlebnis für die Lernenden wird und sie mal kennenlernen, wie denn ein Online -Kurs sein kann, der ihnen wirklich hilft.
Und wenn die Lernenden zufrieden sind, dann empfehlen sie den Kurs gerne weiter.
Dann steigt deine Reputation, weil du einen Online -Kurs hast, der das kann, was so viele Kurse nicht liefern.
Auf die Weise sorgt Slow eLearning auch langfristig dafür, dass du mit einem Kurs nach dem Slow eLearning -Konzept mit einem guten Gefühl skalieren kannst, und zwar so skalieren kannst, dass das langfristig und nachhaltig für dich funktioniert und nicht einfach nur so lange funktioniert, bis genug Leute den Kurs kennengelernt haben und feststellen, er hilft ihnen doch nicht.
Durch einen mit Slow eLearning erstellten Kurs hast du einen Kurs, der trägt, der nachhaltig ist, der wirklich wirkt und damit die Grundlage schafft, um zu skalieren, um ein Stück weit aus dem 1:1 wieder raus zu gehen und damit sparst du dir dann auch wieder Zeit.
So kannst du deinen Slow eLearning Kurs angehen
Wenn du jetzt sagst: "Das klingt cool, lass uns das mal zusammen angehen!", dann habe ich aktuell ein besonderes Angebot für dich.
Dieses Jahr erstelle ich meinen eigenen Online -Kurs.
Ab April starte ich und du kannst mir und maximal vier anderen gemeinsam zusammen durch diesen Prozess gehen und mir dabei die ganze Zeit bei meinem Kurs über die Schulter schauen.
Und du profitierst von dem Drive von der kleinen Gruppe, die alle einen Kurs erstellen wollen und sich einfach auch gegenseitig ein Stück weit mitziehen.
Wie das konkret aussieht, ist folgendermaßen.
Du bekommst von mir, wie sonst auch, eine 1:1 Begleitung bei deinem Online -Kurs.
Ich zeige dir, wie du deinen Kurs nachhaltig konzipierst, stabil aufbaust und gehirnfreundlich umsetzt.
Alles nach dem Slow eLearning Konzept.
Wir arbeiten in 1:1 Workshops an deinem Kurs.
Ich leite dich da Schritt für Schritt durch den Prozess, also so weit wie gehabt.
Zusätzlich bekommst du als Beispiel meinen Kurs zur Verfügung. Und du kannst dir da anschauen, wie ich die einzelnen Schritte umsetze.
Außerdem gibt es jeden Freitag eine gemeinsame Coworking-Session, wo wir alle gemeinsam an unseren Kursen arbeiten und du mir, falls dabei Fragen auftauchen, direkt deine Fragen stellen kannst.
Solltest du irgendwo hängen bleiben oder unsicher sein, wie du das machst, hast du mich ja quasi dann direkt am Bildschirm und kannst so dann auch wirklich schnell direkt weiterarbeiten. W
enn du also schon lange überlegst, dein Quiz endlich Wirklichkeit werken zu lassen, ist das vielleicht die Gelegenheit, einfach mal anzufangen.
Bewirb dich also gerne für einen der fünf Plätze, buch dir dazu einfach einen Termin für ein unverbindliches Vorgespräch und beantworte mir ein paar kurze Fragen bei der Terminbuchung, damit ich schon mal einschätzen kann, ob das was für dich ist, also ob dein Kursprojekt da gut mit reinpasst.
Der Preis ist derselbe wie in meiner regulären 1:1 Begleitung, eben zusätzlich noch mit der Kleingruppe und den Co -Working Sessions und den Beispielen von meinem Kurs.
Wenn du gerne mit dabei wärst, schreib mir eine E -Mail, oder buch dir einen Termin und bewirb dich für einen der fünf Plätze. Dann schauen wir zusammen, ob das aktuell für dich das Richtige ist.
Hier kannst du dich für meine VIP Onlinekurs-Begleitung bewerben:
Vorgespräch vereinbaren
Ich würde mich in jedem Fall sehr freuen, wenn wir dieses Kursprojekt dieses Jahr gemeinsam angehen.
