Einen hochwertigen Onlinekurs erstellen kann doch jede*r, oder?

So einen Onlinekurs erstellen, ist doch gar nicht so schwer.

Einfach ein paar Videos aufnehmen, ein Workbook dazu erstellen und alles irgendwo hochladen.

Fertig!


Aber ist das wirklich so einfach? Ist das schon ein Onlinekurs?

In diesem Blogartikel erfährst du, was einen hochwertigen Onlinekurs ausmacht, ob das jede*r einfach so hinbekommt und worauf es bei Erstellen eines Onlinekurses wirklich ankommt.


Möchtest du lieber hören als lesen?

Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.


Wenn ich manchmal durch Social Media oder die Google-Suchergebnisse scrolle, bekomme ich das Gefühl, dass meine Arbeit nicht gebraucht wird.

Da heißt es dann lapidar: Überleg dir dein profitables Thema, kümmere dich ums Marketing und dann erstellst du noch deine Inhalte.
Punkt.

Als wäre das einfach etwas, das du mal nebenbei Freitagnachmittag bei einem Kaffee machst.


Ehrlich, wenn ich das wieder irgendwo lese, da stellen sich mir die Nackenhaare hoch.
Denn - du ahnst es wahrscheinlich schon - so einfach ist das leider nicht.


Und das traurige an der Geschichte ist für mich, dass viele das immer noch glauben und dann später total frustriert sind, weil es eben

a) so viel aufwändiger ist, als sie das gedacht haben

und b) das Ergebnis so meilenweit weg von dem ist, was sie haben wollten

oder c) der Kurs dann einfach nicht die gewünschten Ergebnisse bringt (im Sinne von begeisterten, zufriedenen Teilnehmer*innen, die alles voller Freude weiterempfehlen.)


Und das ist schade.


Onlinekurse haben so ein unglaubliches Potential.
Nicht umsonst heißt es im Intro zu meinem Podcast: eine Win-Win-Win Situation erschaffen.


Denn ja, das ist möglich.
Aber eben nicht einfach so.


Denn ein Onlinekurs ist mehr als einfach nur eine Informationsansammlung.

Aber der Reihe nach.



Kann jede*r einen hochwertigen Onlinekurs erstellen?

Die Frage, 'kann jede*r einen hochwertigen Onlinekurs erstellen' ist gar nicht so leicht zu beantworten.

Deshalb möchte ich es mit einem Vergleich versuchen.


Würdest du sagen: Jede*r kann als Lehrer*in arbeiten?

Wahrscheinlich grundsätzlich ja.


Aber:

Zum einen hat jede*r gewisse Themen, wo er oder sie sich super auskennt. Und bei anderen wiederum nicht.

Zum anderen gibt es zwar zig Leute, die sich vor eine Klasse stellen können und ihnen etwas über ein Thema erzählen können, aber dann ist da natürlich noch die Frage, wie gut ist das.

Wahrscheinlich fallen dir auch wie mir direkt ein paar Leute ein, bei denen du sagst: die kennen sich zwar super in ihrem Thema aus, aber gute (!) Lehrer wären das wahrscheinlich nicht.


Und genauso ist das bei Onlinekursen.

Grundsätzlich ist jede*r in der Lage, Informationen irgendwie zusammenzustellen und auf einer Kursplattform hochzuladen oder als Live-Kurs anzubieten.

Aber dabei kommt noch lange kein hochwertiger Onlinekurs aus.



Was ist aber eigentlich ein hochwertiger Onlinekurs?

Einen hochwertigen Onlinekurs erkennst du erst aus der Perspektive der Teilnehmer*innen.

Bei einem guten Onlinekurs werden sie bei ihrem Vorwissen abgeholt, Schritt für Schritt so durch das Thema begleitet, dass sie es verstehen können, und sind am Ende wirklich in der Lage, das, weswegen sie den Kurs gemacht haben, auch selbst zu können.


Dafür braucht es aber mehr, als einfach nur Informationen

Es braucht einen guten Blick dafür, wo die Herausforderungen liegen und dann geeignete Unterstützungsmaßnahmen, wie sie damit umgehen können.


In einem hochwertigen Onlinekurs

  • sind nur die Informationen drin, die die Teilnehmer*innen brauchen, um ihr Lernziel zu erreichen
  • wurden geeignete Methoden, Medien, Aufgaben und Formate ausgewählt, um es den Teilnehmenden zu erleichtern, das Thema zu verstehen und in die Anwendung zu gehen
  • werden die Lernenden nicht mit den Kursinhalten alleine gelassen, sondern durch das Thema begleitet
  • ist es ganz klar, was mit dem Kurs erreicht werden kann
  • steht die Qualität des Kurses an erster Stelle
  • haben Übungen, Beispiele, Austauschmöglichkeiten, Anwendungsimpulse und auch Pausen einen genauso großen Stellenwert wie die Informationen
  • können die Teilnehmenden ohne Stress und Druck am Kursthema arbeiten
  • werden die Lernenden dabei unterstützt und ermutigt, ihren individuellen Weg mit dem Kursthema zu finden
  • werden die Menschen hinter dem Kurs wahrgenommen und gewertschätzt.



Und was heißt das jetzt?

Grundsätzlich ist es nicht sonderlich schwierig, ein paar Videos aufzunehmen, ein Workbook dazu zusammenzustellen und alles irgendwo hochzuladen.

Und ja, das könnte schon als Onlinekurs zählen - rein definitionsmäßig.


Aber das Ziel sollte nicht sein, einfach irgendeinen Kurs zusammenzuschustern, sondern einen hochwertigen Onlinekurs zu erstellen, mit dem ein tiefes und nachhaltiges Lernen möglich ist.

Nur so entsteht daraus dann letztendlich diese Win-Win-Win Situation, von der ich dir hier immer erzähle.



Was kannst du also tun, um einen hochwertigen Onlinekurs zu erstellen.

Dazu kannst du dich am Slow eLearning Konzept orientieren. 

Konkret bedeutet das:

  • Orientiere dich nicht am Thema, sondern an den Kursteilnehmer*innen.
    Für sie ist der Kurs gedacht. Sie möchten ein Lernziel erreichen und dein Kurs soll ihnen dabei helfen.

  • Wähle die Inhalte, Formate, Medien, und all die anderen Elemente für deinen Onlinekurs bewusst aus, so dass sie die Kursteilnehmer*innen beim Lernen unterstützen und gut zum Thema passen.
    Nicht immer eignen sich Videos, nicht immer einfach nur Text.
    Überleg dir, was zu deinem Thema passt. Und was deine Lernenden brauchen, um es zu verstehen.
    Trau dich dabei wirklich, deinen Weg zu gehen. Auch wenn es zig ander Onlinekurse anders machen.

  • Unterstütze und begleite die Lernenden während dem Kurs.
    Hilf ihnen, das Thema in ihrem Kontext anzuwenden.

  • Erstelle die Materialien sorgfältig.
    Manchmal braucht es eine gewisse Zeit, ein passendes Beispiel, die treffende Formulierung oder eine gute Visualisierung zu finden.
    Nimm sie dir.

  • Und zu guter Letzt: Achte auf dich.
    Versuche dein Onlinekurs Projekt so zu gestalten, dass du entspannt und vielleicht sogar etwas neugierig an deinem Kurs arbeiten kannst. So bist du in diesem kreativen Modus, in dem es viel leichter funktioniert, Wissen weiterzugeben.


Und wenn du dir unsicher bist oder Fragen hast, wie du an einer bestimmten Stelle deinen Kurs gestalten kannst, hol dir Unterstützung.


Du bist Expert*in in deinem Thema.

Ich beim Erstellen von Onlinekursen.

Ich unterstütze dich gerne dabei, einen hochwertigen Onlinekurs zu erstellen, der eine Win-Win-Win Situation ist. Für deine Kund*innen, dein Business und dich.



Als Grundlage für dein Onlinekurs-Projekt empfehle ich dir in jedem Fall meine Roadmap: Wie du einen Onlinekurs erstellst, ohne zu verzweifeln.

Darin erfährst du, welche Schritte du gehen kannst, um entspannt und strukturiert einen hochwertigen Onlinekurs zu erstellen, der deine Kursteilnehmer*innen begeistert.

MockUp-Onlinekurs Roadmap

In 6 Schritten zu deinem hochwertigen Onlinekurs.

Dein Fahrplan, um deine Idee in die Realität umzusetzen und endlich von den Vorteilen eines Onlinekurses zu profitieren.

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