Das solltest du machen, BEVOR du damit anfängst, deinen Onlinekurs zu erstellen

Das Thema für deinen Onlinekurs ist gefunden und los geht’s mit dem Erstellen, oder etwa nicht?

Davon rate ich dir dringend ab!

Wieso das so ist, und was ich dir stattdessen empfehle erfährst du in diesem Blogartikel.

Möchtest du lieber hören als lesen?

Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.


Deshalb solltest du nicht einfach drauf los erstellen

So ein Onlinekurs Projekt bedeutet als erstes einmal Arbeit für dich. Da will ich dir nichts vormachen.

Bevor der Onlinekurs fertig ist, muss er durchdacht konzipiert werden und anschließend musst du Stück für Stück alle Materialien erstellen.


Dann bist du aber noch nicht mal fertig.

Dann musst du deinen Onlinekurs noch so aufbereiten, dass die Kursteilnehmer*innen ihn bearbeiten können.

Dazu legst du den Kurs zum Beispiel als eMail-Kurs an, lädst ihn auf einer Kurplattform hoch oder stellst ihn sogar in den Kursbereich deiner eigenen Website.


Und jetzt stell dir mal vor, du hast diese ganze Arbeit gemacht, und dann stellt sich raus, dass der Kurs so gut wie gar nicht gebucht wird. 

Das wäre mehr als nur ärgerlich.

Damit dir das mit deinem Onlinekurs Projekt nicht passiert, erfährst du in diesem Blogartikel ein paar Punkte, die du klären solltest, bevor du dich daran machst, deinen Onlinekurs zu erstellen.


 (Und der Bonus an der Sache ist: Wenn du dir über diese Punkte klar bist, sparst du dir später bei deinem Onlinekurs Projekt einiges an Zeit, Energie, Arbeit und Nerven.)



Die Grundvoraussetzung für deinen Onlinekurs

Die Grundvoraussetzung für ein Onlinekurs Projekt ist, dass du ein passendes Onlinekurs Thema hast. Zumindest schon mal eine erste Idee, was für einen Onlinekurs du gerne anbieten würdest.

Wenn du dir da noch unsicher bist, dann schau dir mal mein kostenfreies Strategiegespräch an.
In einem Strategiegespräch überlegen wir gemeinsam,

  • wo du in deinem Business einen Onlinekurs einsetzen kannst.
  • welche möglichen Onlinekurs-Themen dein Angebot sinnvoll ergänzen können
  • wie du mit einem Onlinekurs eine Win-Win-Win Situation erschaffen kannst


Und so viel kann ich dir schon verraten: Ein Onlinekurs kann viel mehr, als einfach nur dein 1:1 Angebot zu ersetzen.

                                      

Für die folgenden Überlegungen gehen wir davon aus, dass du schon eine Idee hast, was du als Onlinekurs machen möchtest.


6 Fragen für ein stressfreies Onlinekurs-Projekt

1. Worum geht es GENAU?

Das Thema ist der Ausgangspunkt für deinen Onlinekurs. Alles weitere ist davon abhängig.

Wenn du genau weist, worum es in deinem Kurs geht, wirst du dir später auch viel leichter damit tun, die Lernziele festzulegen und eine Gliederung der Inhalte zu erstellen.

Wenn du dir aber schon beim Thema schwer tust, genau zu sagen, worum es geht, wirst du es später sehr schwer haben, die Lernziele festzulegen und die relevanten Infos für den Kurs auszuwählen.


Als ersten Schritt empfehle ich dir also zu versuchen, dein Kursthema in 2-3 Sätzen möglichst konkret auf den Punkt zu bringen.


2. Für wen ist dein Onlinekurs?

Sobald das Thema steht geht es darum, die Zielgruppe für deinen Onlinekurs genau festzulegen.

Vielleicht sagst du jetzt: „Das hab ich doch schon für mein Business gemacht. Das weiß ich doch alles! Wieso muss ich das nochmal machen?“

Es kann tatsächlich sein, dass sich der Onlinekurs nicht an deine Zielgruppe als Ganzes richtet. So, wie verschiedene Angebote sich auch nochmal an Teile deiner Zielgruppe richten – zum Beispiel für Anfänger oder Fortgeschrittene in Bezug auf dein Thema – so ist auch dein Onlinekurs oft auch nur für einen Teil deiner Zielgruppe interessant.


Und gerade was das Vorwissen betrifft macht das einen riesigen Unterschied. Besonders deutlich wird das, wenn du absolute Anfänger und Fortgeschrittene miteinander vergleichst. Diese Personengruppen bringen einen ganz anderen Wissensstand mit. Und der ist bei der Konzeption eines Onlinekurses mit zu berücksichtigen.


Bevor du deinen Onlinekurs erstellst, ist es daher unglaublich wichtig, erst einmal genau festzulegen, für WEN dieser Kurs sein soll. 

Je spezifischer und konkreter du hier bist, desto leichter wird es für dich später sein, die genauen Inhalte oder passende Aufgaben auszuwählen oder das Thema zu gliedern. Weil du genau weißt, wo die Lernenden am Kursbeginn genau stehen und wo sie hin wollen.


3. Die Kernfrage, wenn es darum geht: Wird der Onlinekurs später gekauft?

Und wenn wir schon bei der Zielgruppe sind: Bevor du ans Erstellen deines Kurses gehst, solltest du unbedingt überprüfen, ob das Thema für sie relevant ist. Ob es einen Bedarf für diesen Onlinekurs gibt, damit du nicht viel Arbeit, Zeit, Geld und Energie investierst, und am Ende niemand den Kurs kaufen möchte.


Und mit Bedarf meine ich nicht nur die Frage: Ist das Thema für sie relevant?

Zum Bedarf zählt auch die Frage nach dem Format eines Onlinekurses.

Würden deine ausgewählte Zielgruppe auch einen Onlinekurs zu dem Thema machen?


Manchmal kann es auch sein, dass deine Kund*innen zu einem bestimmten Thema zwar sehr gerne im 1:1 mit dir arbeiten, aber es genau dieser persönliche Austausch in einem geschützten Rahmen ist, den sie daran so schätzen.

In diesem Fall könntest du entweder ein anderes Thema für deinen Onlinekurs wählen oder einmal überlegen, ob du vielleicht dein Angebot so umstrukturierst, dass der Onlinekurs dein 1:1 Angebot so erweitert oder ergänzt, dass ihr euch in der 1:1 Arbeit noch mehr auf die individuellen Themen und Fragestellungen konzentrieren könnt.


4. Von welchen Erfahrungen kannst du für deinen Onlinekurs profitieren?

Deine eigenen Vorerfahrungen mit dem Onlinekurs-Thema sind eine der wertvollsten Ressourcen, wenn es um das Onlinekurs-Erstellen geht.

Damit du später auch daran denkst, sie in den Kurs einfließen zu lassen, stelle dir bereits vor dem Erstellen des Kurses einmal die Fragen:

  • Welche Erfahrungen hast du schon mit dem geplanten Kursthema?
  • Was hast du vielleicht schon aus der Zusammenarbeit mit deinen Kund*innen zu dem Thema gelernt?
  • Welche Erfahrungen hast du dabei gesammelt?
  • Was hat gut funktioniert?
  • Was weniger?
  • Und wo haben deine Kund*innen besonders Unterstützung von dir gebraucht?


Aus deinen Erfahrungen kannst du oft schon wertvolle Erkenntnisse ziehen, die für deinen Online-Kurs unglaublich wertvoll sind sind, ihn einzigartig machen und deine Kund*innen später auch das Gefühl haben, dass sie gut von dir begleitet werden.


Exkurs: Solltest du schon 1:1 gearbeitet haben, bevor du einen Onlinekurs erstellst?

Nachdem ich das sehr oft gefragt werde, möchte ich hier an dieser Stelle kurz etwas dazu sagen, wann ein guter Zeitpunkt ist, einen Onlinekurs zu erstellen.


Wenn du einen sehr umfangreichen Onlinekurs planst, der eines deiner Kernangebote sein soll, dann empfehle ich dir, vorher erst einige Zeit 1:1 mit deinen Kund*innen zu arbeiten. 

Warum ist das so.

Es ist ein riesengroßer Unterschied, ob du mit ein oder zwei Personen auf einmal arbeitest, oder gleichzeitig eine ganze Gruppe betreust (wie in einem Live-Onlinekurs) oder sogar gar nicht ‚live‘ mit dabei bist, wenn deine Kund*innen an dem Onlinekurs Thema arbeiten (wie in einem Selbstlernkurs.)

Wenn du so einen Onlinekurs erstellst, musst du quasi ein Stück weit vorausahnen, welche Schwierigkeiten auftreten können und wissen, wie du bestimmte Sachen am besten vermittelst, erklärst oder aufbereitest, damit bei deinen Kund*innen später auch das richtige ankommt. Damit sie später in der Lage sind, das umzusetzen und anzuwenden, was du ihnen mit dem Onlinekurs weitergeben möchtest.  Und dazu ist es notwendig, einen guten Einblick in diese Hürden und Denkweisen deiner Zielgruppe zu haben.


Denn du hast in erster Linie einmal deine Expert*innen Brille auf. (Und es ist viel schwerer sie abzusetzen, als du denkst. Denn es ist, als würdest du drunter noch Expert*innen Kontaktlinsen tragen – ohne es unbedingt zu wissen.) Das kommt daher, weil für dich das ganze Thema schon so vertraut ist, dass es recht schwer ist, sich in die Situation hineinzuversetzen, als dem noch nicht so war. Das fängt allein schon bei den Fachbegriffen an. Für mich ist beispielsweise total klar, inwiefern der Expertise-Umkehr Effekt bei der Konzeption multimedialer Lernumgebungen wichtig ist. Damit du weißt, wovon ich spreche, muss ich dir erstmal erklären, was das ist.

(Der Expertise-Umkehr Effekt sagt im Grunde, dass die Auswahl der Lernmethoden (also der Art, WIE Wissen weitergeben wird) ebenfalls daran angepasst werden sollte, wie viel Vorwissen die Lernenden mitbringen. Da bei Lernenden mit weniger Vorwissen andere Methoden besser wirken, als bei Lernenden, die bereits viel zu dem Thema wissen.)


Wenn du aber einen Mini-Kurs oder einen Onlinekurs als Ergänzung oder Erweiterung zu deinem 1:1 Angebot erstellen möchtest, kannst du das gerne schon früher machen. Mini-Kurse gehen in der Regel noch nicht so tief ins Thema rein, dass sich das schon recht gut machen lässt, auch wenn du noch nicht so vertraut mit den Herausforderungen und Schwierigkeiten deiner Kund*innen bist (bezogen auf dein Thema).

Und bei Onlinekursen, die dein 1:1 Angebot ergänzen, erweitern oder als Umsetzungsbegleitung mit hinten dran geschaltet sind, bist du einfach noch viel näher im Kund*innen Kontakt und kannst auf etwaige Fragen, Unklarheiten oder Missverständnisse viel leichter reagieren.


5. Grundüberlegungen zur Vermarktung deines Kurses

Auch wenn es bis zum Online-Kurs-Launch noch einige Zeit dauerst, darfst du dir schon BEVOR du den Kurs überhaupt erstellst, Gedanken darüber machen, wie du deiner Zielgruppe von deinem Onlinekurs erzählen kannst.

Weil wenn niemand weiß, dass es deinen Onlinekurs gibt, dann ist das so ein bisschen wie eine super coole Feier, bei der alles vorbereitet ist, das Essen bereit steht und die Musik läuft, aber einfach niemand da ist, weil niemand davon wusste und eingeladen wurde.

Und beides ist eine blöde Situation.


Dasselbe gilt übrigens auch für diese spontanen: Morgen ist eine Feier-Einladungen. Dass da jemand Zeit hat ist eine Glückssache. Und dein Marketing dem Zufall zu überlassen, davon rate ich dir ab.


Vielmehr empfehle ich dir, frühzeitig ans Marketing denken, damit du dann bis zum Launch deines Kurses auch genug Zeit hast, dich darum zu kümmern, deine Zielgruppe in deinen Onlinekurs einzuladen.

Und wenn deine Kund*innen frühzeitig von deinem Onlinekurs wissen,

  • sind sie für das Thema sensibilisiert, wenn der Kurs-Launch dann da ist.
  • können sie den Onlinekurs auch in ihre Terminplanung mit einbeziehen – sprich: haben dann auch Zeit dafür.
  • kann das die Motivation erhöhen, den Kurs zu bearbeiten, weil sie dann das, was sie mit dem Kurs erreichen können gut vor Augen haben
  • können sie deinen Kurs auch finanziell mit einplanen.
  • haben sie auch Gelegenheit, anderen von deinem Kurs zu erzählen, noch bevor er überhaupt angefangen hat.


6. Dieser Punkt wird leider oft übersehen, obwohl er so wichtig ist.

Welche Ressourcen hast du gerade für dein Onlinekurs Projekt. Und dabei meine ich nicht nur Geld für beispielweise Equipment, Tools oder eine Kursplattform.


Damit meine ich vor allem auch deine Zeit und Energie.

So ein Onlinekurs bedeutet erstmal Arbeit. Auch Mini Kurse entstehen nicht über Nacht von selbst auf deinem Laptop. Zumindest aktuell noch nicht.

Und es ist ziemlich ärgerlich, wenn du erst viel Zeit, Energie und Geld in das Projekt steckst, und dann mittendrin merkst, dass du es gerade nicht zu Ende führen kannst.


Mir geht es hier nicht drum, dir Angst zu machen vor der Menge an Arbeit, die da auf dich zu kommt.

Mit einem guten Projektplan und einem durchdachten Konzept kannst du das gut hinbekommen. Auch neben deiner regulären Arbeit.


Aber es bringt dir nichts, wenn dein Terminkalender eh schon über voll ist und du dir mit dem Onlinekurs einfach nur NOCH mehr Arbeit aufhalst und dich das ganze Projekt nur stresst.

Denn wenn du in einem entspannten, ruhigen Modus bist, dann ist dein Gehirn nachweislich kreativer, dir kommen besser Ideen und du kannst viel leichter an deinem Onlinekurs arbeiten, als wenn du im Stress bist.    


Ein Onlinekurs soll für dich ein Gewinn sein. Und zwar nicht erst, wenn er fertig ist.

Im besten Fall ist der Onlinekurs schon währen der Erstellung etwas, wo du gerne und mit einer neugierigen Offenheit dran arbeitest und voller Vorfreude bist, ihn endlich rauszugeben.

Zeitdruck, Stress und Überforderung stehen dem natürlich im Wege.

Mir geht es hier bei diesem letzten Punkt also darum, dass du einen liebevollen Blick auf dich selbst richtest und dich bewusst dafür entscheidest, ob du gerade den Onlinekurs erstellen möchtest, oder ob das Projekt vielleicht lieber noch ein paar Wochen in der digitalen Schublade liegen darf, bis du in deinem Terminkalender etwas mehr Freiraum geschafft hast.



Und wie mache ich das jetzt alles?

Wenn du dich jetzt fragst: „Wie überprüfe ich all diese Punkte und auf was muss ich da achten?“

Dann empfehle ich dir meinen eMail-Kurs für 0€.

Darin leite ich dich Schritt für Schritt durch diese Fragen und zeige dir, wie du sie gut für dich beantworten kannst.


Aber keine Sorge. Der eMail-Kurs ist so eingerichtet, dass du alles in kleinen Häppchen bekommst und zwischen den einzelnen Punkten auch immer einen Tag Pause hast.

Auf diese Weise hast du genug Zeit und Raum, über alles in Ruhe nachzudenken, es auch einfach mal einen Tag sacken zu lassen und in dem Tempo durchzugehen, wie es für dich gut passt.


Denn ich wünsche mir, dass das Onlinekurs-Erstellen für dich entspannt ist und es bei dir nicht erst stressfreier wird, wenn der Onlinekurs fertig ist.

Am Ende des eMail-Kurses

  • kannst das Thema deines Online-Kurses klar formulieren und weißt ungefähr, um was es inhaltlich alles in deinem Kurs gehen soll.
  • konntest du deine Zielgruppe genauer kennenlernen und herausfinden, wo du sie mit deinem Online-Kurs am besten abholen kannst.
  • weißt du, wie du überprüfen kannst, ob ein Bedarf für deinen Online-Kurs da ist, damit er später auch wirklich gekauft wird.
  • kannst du abschätzen, was auf dich zukommt, wenn du den Online-Kurs erstellst.
  • hast du liebevoll reflektiert, ob du aktuell die Zeit und Energie hast, diesen Kurs umzusetzen.
  • kennst du einen klaren Schritt für Schritt Plan, um deinen Online-Kurs zu erstellen.


Und wenn du das alles für dich geklärt hast, steht deinem erfolgreichen Onlinekurs Projekt nichts mehr im Wege


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