Onlinekurs überarbeiten: Wann es sinnvoll ist und wie du am besten vorgehst

Hand aufs Herz: Mit welchem Gefühl bewirbst du gerade deinen Onlinekurs?

Wenn ich mit Selbstständigen spreche, die schon einen Onlinekurs erstellt haben, höre ich immer wieder, dass sie irgendwie Hemmungen haben, den Kurs zu bewerben.

Da gab es ein Feedback, das nicht so gut war, sie sind unzufrieden damit, wie viele Leute den Kurs eben nicht zu Ende machen, oder haben einfach ein mulmiges Gefühl bei dem Kurs, weil sie sich unsicher sind, ob der Kurs tatsächlich so gut ist, wie sie sich das erhofft haben.


In diesem Blogartikel schauen wir uns gemeinsam an, wann es eine gute Idee ist, deinen Kurs zu überarbeiten, und wie du dann am besten vorgehst.

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Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.

Wann solltest du deinen Onlinekurs überarbeiten?

Ich nenne dir jetzt ein paar Kriterien, die ein Hinweis dafür sein können, dass du deinen Kurs überarbeiten solltest. Zähle einfach mal mit, wie oft du ja sagst.

Du solltest deinen Kurs überarbeiten, wenn 

  • die Inhalte nicht mehr up-to-date sind. Wenn sich beispielsweise technisch etwas geändert hat oder die Strategie, die du empfiehlst, so nicht mehr funktioniert.
  • es den Kurs schon jahrelang gibt und du ihn zwar einmal erstellt, aber seitdem nicht mehr angefasst hast. Deine Zielgruppe entwickelt sich auch weiter. Der Markt ändert sich stetig. Da lohnt es sich in jedem Fall, so alle 2–3 Jahre spätestens nochmal draufzuschauen, den Kurs zu evaluieren und dann zu aktualisieren.
  • der Kurs nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Also wenn du das Feedback von den Lernenden bekommst, dass sie am Ende nicht das erreichen, was sie erreichen wollten.
  • viele Lernende den Kurs irgendwo abbrechen und nicht zu Ende machen. Die Betonung liegt hier auf viele. Das kann immer mal passieren, wenn das Leben dazwischen kommt. Aber wenn du siehst, dass kaum jemand den Kurs durchzieht, spricht das dafür, dass du den Onlinekurs überarbeiten solltest.
  • du das Gefühl hast, der Kurs ist nicht so gut wie deine 1:1-Begleitung. Oder aber: Der Selbstlernkurs funktioniert nicht ohne zusätzliche Live-Calls. Auch das ist ein klares Zeichen dafür, dass es da irgendwo hakt und es gut wäre, nochmal draufzuschauen.
  • das Feedback der Teilnehmer*innen nicht so ausfällt, wie du dir das gewünscht hast. Das muss noch nicht mal große Kritik sein. Aber ich merke zum Beispiel immer wieder: Sind die Lernenden begeistert, geben sie dir gerne Feedback. Wenn kaum Feedback bzw. kaum positives Feedback reinkommt, würde ich auch nochmal auf den Kurs draufschauen.
  • du nur ungern dafür Marketing machst oder den Kurs bewirbst und so ein mulmiges Gefühl hast, wenn du irgendwo über deinen Kurs sprichst.

Je öfter du jetzt ja gesagt hast, desto mehr empfehle ich dir, einfach nochmal auf den Kurs draufzuschauen und ihn zu überarbeiten. Denn all diese Punkte müssen nicht sein. Wenn dein Kurs pädagogisch-didaktisch sinnvoll aufgebaut und gestaltet ist, sollten diese Probleme nicht auftreten.


Und auch wenn du nur 1–2 Mal genickt hast, lohnt es sich, deinem Kurs ein Update zu verpassen, damit er einfach langfristig relevant und hilfreich für deine Lernenden ist.

Davon profitierst du ja am Ende auch.

Schließlich hast du den Kurs ja nicht erstellt, weil du gerade zu viel Freizeit hattest und dir langweilig war – vermute ich jedenfalls. Sondern weil du dir von dem Kurs etwas gewünscht hast. Und da wäre es einfach zu schade, wenn der Kurs, in den du so viel Arbeit, Herzblut und Zeit gesteckt hast, jetzt einfach in der digitalen Schublade vergammelt.


Onlinekurs überarbeiten: So gelingt es

Wenn du dich dafür entschieden hast, den Onlinekurs zu überarbeiten, ist die nächste Frage natürlich: Wie? Lass uns jetzt also mal draufschauen, wie du am besten vorgehst, damit das Überarbeiten deines Onlinekurses auch gelingt und du am Ende das Ergebnis hast, das du dir wünschst.


Wo starten: Analyse

Wenn du deinen Kurs überarbeitest, empfehle ich dir, das strategisch anzugehen, damit du die Zeit, die du da reinsteckst, auch sinnvoll nutzt. Ein guter Ausgangspunkt für die Überarbeitung ist erstmal eine Analyse des Ist-Zustands. Dafür kannst du deinen Kurs einmal evaluieren, sprich dir ein Feedback von den Lernenden oder deiner Zielgruppe geben lassen.

Worauf du dabei achten solltest, erfährst du in diesem Blogartikel:
Onlinekurs-Feedback richtig einholen


Dazu empfehle ich dir, dass du dir selbst auf deinen Kurs Feedback gibst, einmal ehrlich draufschaust: Was läuft gerade gut? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Was sind die Bereiche, die ich mir genauer anschauen müsste?

Dazu kannst du für eine pädagogisch-didaktische Ersteinschätzung auch meine Checkliste verwenden:

Onlinekurs-Checkliste

Dein Leitfaden zum Planen, Überprüfen und Optimieren von Onlinekursen.Damit dein Kurs deinem Expert*innen-Wissen und deinen Qualitätsansprüchen gerecht wird.

Onlinekurs-Checkliste - Das braucht dein Kurs für echte Ergebnisse

Du bekommst:

  • Einen klaren ܜberblick, was zu einem hochwertigen Onlinekurs dazugehört.
  • Praktische Ja/Nein-Fragen zu allen relevanten Bereichen, die du ganz einfach Überprüfen kannst
  • Impulse, um deinen Kurs  ( bei Bedarf) nachhaltig zu optimieren.

Zum Newsletter anmelden und Checkliste zugeschickt bekommen

Du meldest dich für meinen Newsletter an. Nachdem du deine Anmeldung bestätigt hast, schicke ich dir in der ersten eMail den Link zur Checkliste. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Die Verarbeitung deiner Daten erfolgt auf Basis meiner Datenschutzerklärung.

Wenn du dich nicht zu meinem Newsletter anmelden möchtest, kannst du die Checkliste auch zum Preis von 10€ zzgl. MwSt kaufen. Schreib mir dazu einfach eine eMail an: kontakt@onlinekurs-manufaktur.de

Und wenn du ein Profi-Feedback zu deinem Kurs möchtest, schau dir gerne mein Onlinekurs-Audit an. Da prüfe ich deinen Kurs ausführlich aus pädagogisch-didaktischer Sicht, bezogen auf die Bereiche:

  • Aufbau und Struktur
  • Inhaltliche Aufbereitung und Benutzerführung
  • Anwendung und Transfer
  • Ausrichtung auf Lernziele und Zielgruppe
  • Interaktionen und Aufgaben
  • Motivation, Unterstützung und Begleitung

So weißt du genau, was bei deinem Kurs aktuell funktioniert und wo noch Verbesserungspotenzial ist. Anschließend gebe ich dir medienpädagogisch fundierte Empfehlungen, ob und wenn ja wie du deinen Kurs optimieren solltest. Selbstverständlich mit Begründung. 🙂 Und ich sage dir, wie du das Schritt für Schritt in deinen Kurs umsetzen kannst. So weißt du nicht nur, wo die Probleme sind, sondern auch gleich, wie du deinen Onlinekurs überarbeitest, um diese Punkte zu lösen.


Umsetzung

Wenn du jetzt weißt, wo die Punkte und Stellschrauben sind, an denen du arbeiten möchtest, geht es an die Umsetzung.

Dabei empfehle ich dir, nicht gleich alles auf einmal zu machen, sondern die Baustellen zu priorisieren. Überleg dir dabei, was den größten Impact hat, und fang damit an.

Wenn du beispielsweise feststellst, dass die Lernenden immer in Modul 4 hängenbleiben, dann schau dir zuerst Modul 4 an, bevor du dich an die Optimierung von irgendwelchen Layouts machst.


Block dir dafür am besten Zeit in deinem Kalender und arbeite dann Schritt für Schritt deine Liste ab. Wenn du einen Punkt in deiner Analyse identifiziert hast, wo du nicht so genau weißt, wie du damit umgehen sollst, dann hol dir Unterstützung, bevor du es jetzt wieder irgendwie alleine versuchst.

Gute Didaktik ist ein Handwerk.

Das kommt nicht einfach so mit, sobald du in einem anderen Thema gut bist.

Und genau für solche „Wie mache ich das jetzt?!"-Fragen gibt es bei mir die Strategie-Session. Für 60 Minuten kannst du da meine gesammelte Expertise und Erfahrung anzapfen, und wir finden gemeinsam eine Lösung für deine Frage, mit der du dann gezielt weiterarbeiten kannst.


Evaluation der Ergebnisse

Wenn du mit der Umsetzung fertig bist – zumindest mit den zentralen Bereichen –, empfehle ich dir, das Ergebnis nochmal zu evaluieren. Nimm dir dieselben Fragen, mit denen du die Analyse durchgeführt hast, und stelle sie nochmal deinen Lernenden und dir selbst. Anschließend vergleichst du die Ergebnisse. So kannst du überprüfen, ob du jetzt schon das gewünschte Ergebnis erreicht hast, oder vielleicht doch noch an der ein oder anderen Stelle nachbessern solltest.


Darum lohnt es sich, einen Kurs zu überarbeiten

Das klingt natürlich erstmal nach einer Menge Arbeit, ich weiß. Gleichzeitig kannst du durch das Überarbeiten endlich den Kurs so einsetzen, wie du dir das immer vorgestellt hast. Und bekommst auch die Ergebnisse, die du dir davon gewünscht hast.

Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, bin ich gerne für dich da. Mit dem Onlinekurs-Audit bekommst du von mir eine detaillierte Analyse deines Kurses. Ich sage dir genau, wo es aktuell hakt und was die größten Stellschrauben sind, mit denen du den Kurs mit überschaubarem Aufwand optimieren kannst. Außerdem bekommst du von mir konkrete Empfehlungen, wie du das Schritt für Schritt umsetzen kannst.


Ich weiß so gut, wie viel Aufwand in diesem Kurs steckt. Es wäre einfach nur super schade, wenn dieser Kurs und all das, was du dir davon gewünscht hast, jetzt einfach in der Schublade verstaubt.

Wenn du Lust hast, ihn gemeinsam mit mir dort herauszuholen, dann buch dir gerne ein kostenloses Erstgespräch und lass uns deinen Kurs gemeinsam aufpolieren, damit du ihn wieder mit einem guten Gefühl bewerben kannst, weil du weißt, dass er hält, was er verspricht – und dass deine Teilnehmer*innen damit auch wirklich weiterkommen.


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