Wie mein Podcast einen Kindheitstraum erfüllt hat, ohne dass ich es gemerkt habe

Dieser Blogartikel ist erschienen im Rahmen der Blogparade zum Thema 'Darum liebe ich meinen Podcast' von Barbara & Dagmar und ihrem Micro Audio Symposium.


Der Newsletter, über den ich von dieser Blogparade erfahren habe, ist mir sofort in meinem Postfach ins Auge gefallen.

„Ein Liebesbrief an Deinen Podcast" stand da im Betreff.

Allein dieser kleine Satz hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Denn mein Podcast ist für mich - unter anderem -  ein wahrgewordener Kindheitstraum.

Auch, wenn ich fast ein Jahr gebraucht habe – nach Start des Podcasts –, um das zu realisieren.

 Aber der Reihe nach : ) 

Es war Liebe auf das erste Interview

Ich weiß es noch so genau, als wäre es gestern gewesen: 

Es war November 2023. Bis zu diesem Tag hatte ich kein einziges Mal darüber nachgedacht, ob ein Podcast vielleicht etwas für mich wäre, als ich zu Lilli Koisser in den Pyjama-Business-Podcast eingeladen wurde. 

Oh, war ich nervös!!

Ich hatte mir vorher stundenlang Gedanken gemacht, was ich denn sagen möchte. Was ich über mich, meine Arbeit und mein Unternehmen – das damals noch anders hieß – erzähle. Das hörst du dem Interview auch an – jedenfalls, wenn du mich kennst. 😉


Und trotzdem: Nach diesem Gespräch, das über eine Stunde gedauert hat, hab ich einfach nur gegrinst. Und mich dann ein paar Tage später im Podcast zu HÖREN hat sich einfach nur surreal angefühlt.

Und es hatte mir so viel Spaß gemacht, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist.



Allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Die Entscheidung, einen eigenen Podcast zu starten, war von da aus relativ schnell getroffen. (Einfach, weil mir das Format selbst so viel Freude gemacht hat, und gleichzeitig, weil ich ein großer Fan von Long-Form-Content bin, der nicht nach ein paar Stunden schon wieder in den Tiefen des Internets verschwunden ist.)

Und anschließend habe ich meine Weihnachtsferien zwischen Plätzchen, Raclette und Wachsgießen dafür genutzt, alles für diesen Podcast vorzubereiten.


Januar 2024 war es dann soweit.

Es hieß zum ersten Mal: "Herzlich willkommen in der Onlinekurs-Manufaktur."


Ich bin immer wieder hin und her gerissen, ob ich diese alten, ersten Folgen nicht einmal neu aufnehme. Aber du hörst ihnen noch meine Aufregung an – im positiven Sinne! – und irgendwie finde ich es schön, auch als Hörer*in diese Podcast-Evolution mitzuverfolgen. Deshalb habe ich sie bisher so belassen, auch wenn es ein paar Dinge gäbe, die ein Update vertragen würden. 🙂



Alles neu macht der Podcast

Und von dort an bin ich immer noch baff, wie sich alles entwickelt hat. Ich hätte nie gedacht, was so ein Podcast bei mir alles auslöst.


Was wenige wissen:

Mein Podcast wurde nicht nach meinem Unternehmen benannt. Es war genau umgekehrt!

Dazu musst du wissen: Als ich mein Unternehmen 2021 gegründet habe, bin ich noch mit dem Namen „eLearning-Coach" gestartet. Aber irgendwie hat sich das nicht stimmig angefühlt und meine Zielgruppe nur wenig abgeholt – eLearning ist mehr ein Begriff aus der freien Wirtschaft, aber weniger etwas, wonach Selbstständige googeln.

Als ich für meinen Podcast einen Namen gesucht habe, wollte ich irgendetwas, das auf den Punkt bringt, was mir in meiner Arbeit so wichtig ist: Ich wollte einen Namen, der davon spricht, dass gute Medienpädagogik und Didaktik ein Handwerk sind. Einen Namen, der von Qualität erzählt. Von Zeit, die es wert ist, in etwas zu investieren, wenn du ein einzigartiges, hochwertiges Ergebnis haben möchtest. Etwas, das sich bewusst gegen dieses Höher-schneller-weiter und einfach nur schnell Kohle machen ausspricht.

„Die Onlinekurs-Manufaktur" ist dabei hängen geblieben.

Und zwar so sehr, dass ich ein paar Monate später, im März 2024, mein Unternehmen umbenannt habe. Inklusive neuer Website.



Ein unerwartetes Geschenk 

Und auch sonst war und ist der Podcast für mich bis heute noch ein unerwartetes Geschenk, der so viel mehr in mein Unternehmen gebracht hat, als ich jemals gedacht hätte.

Über den Podcast bin ich mit so tollen Menschen ins Gespräch gekommen. Ich bin immer wieder fasziniert davon, Menschen zu interviewen. Sei das jetzt über ihren eigenen Onlinekurs (dafür gibt es das Format der Onlinekurs-Geschichten) oder darüber, was sie mit ihrem Unternehmen bewirken möchten und Wunderbares in die Welt weitergeben. (→ Interviews).

Wann hast du sonst schon mal Zeit und Gelegenheit, 30–60 Minuten tollen Menschen deine Fragen zu stellen und dann einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Gedanken dazu zu bekommen?!

Wenn du Lust hast, mir auch ein Interview zu geben – über deinen eigenen Onlinekurs oder ein Thema, das für meine Hörer*innen rund um Onlinekurse interessant sein könnte –, dann schreib mir gerne eine E-Mail an kontakt@onlinekurs-manufaktur.de. Ich freu mich drauf. 🙂

Und aus diesen Interviews sind später nicht nur tolle Kooperationen, sondern auch wunderbare Netzwerkkontakte geworden, sodass ich jetzt auch genau weiß, wen ich für was empfehlen oder ansprechen kann.


Verkaufsgespräche werden leichter

Was mich immer wieder überrascht: Wenn Menschen bei mir ein Gespräch buchen und sich mein Angebot quasi selbst verkaufen.

„Ich kenne dich ja schon so lange!", fällt da dann in den meisten Gesprächen. Und dann erzählen sie mir, wie lange sie schon meinen Podcast hören, was sie an meinem Ansatz begeistert, und dass sie schon genau wissen, wie die Zusammenarbeit läuft – und jetzt nur noch wissen wollen, wann wir starten können.

Das fühlt sich immer gleichzeitig super schön, aber auch surreal an. Denn meistens sehe ICH diese Menschen zu dem Zeitpunkt zum ersten Mal.

Aber das Format Audio schafft es einfach, eine Nähe und Verbindung herzustellen, die über Texte nur schwer weiterzugeben ist.


Ich bin immer wieder total dankbar, dass es Menschen gibt, die ich für 20–40 Minuten immer wieder mit in die Welt von Onlinekursen und nachhaltigem Lernen mitnehmen darf. Denen ich – durch meinen Podcast – die Tür öffnen kann zu dem, was mir so am Herzen liegt. Und zu sehen, dass es Menschen gibt, die nicht einfach nur schnell Kohle machen möchten, sondern die wirklich etwas mit ihrem Kurs bewegen und bewirken möchten.

Ein Podcast ist für mich an der Stelle auch ein Stück weit Magie. Ich meine, heute erzählen einem doch gefühlt alle, dass sie keine Zeit haben. Und trotzdem gibt es Menschen, die sich ab und an, oder sogar regelmäßig, Zeit nehmen, einen Podcast anzuhören!

Diese Zeit-Inseln im Alltag trotzdem zu schaffen, ist glaube ich auch über den eigentlichen Podcast-Inhalt hinaus etwas total Wertvolles.


Auch für mich selbst ist das Podcasten zu so einer Insel geworden.

Ich finde es total schön, mir zu überlegen, worüber ich gerne sprechen würde. Welche Ideen und Überlegungen ich mit meinen Hörer*innen teilen möchte. Und es macht mir total Freude, über mein Thema zu sprechen. Meine Gedanken an der Stelle fließen zu lassen. Auch mal spontanen Impulsen zu folgen und andere Menschen daran teilhaben zu lassen, wie ich – quasi mit mir selbst – über Onlinekurse und nachhaltiges Lernen fachsimple.



Und dann sind da noch die E-Mails

Manchmal kommt ganz still und leise eine E-Mail in mein Postfach. Eine Mail, die davon berichtet, wie sehr einer Person dieser Podcast weitergeholfen hat. Wie sehr sich jemand darüber freut, abseits von Technik-Tipps und 'wie vermarkte ich meinen Kurs' einen Podcast zu finden, der sich damit auseinandersetzt, wie du das durch solide Didaktik so machen kannst, dass die Lernenden am Ende etwas davon mitnehmen. Und dass es ein Kurs wird, den du stolz und mit einem guten Gefühl anbieten kannst, weil du weißt, dass er das hält, was er verspricht.

 Das berührt mich jedes Mal. Dass sich da jemand hinsetzt und die Zeit nimmt, mir das zu schreiben. Und bestärkt mich darin, meinen Weg mit meinem Unternehmen so weiterzugehen.



Und was war das jetzt mit dem wahrgewordenen Kindheitstraum?

Als mein Podcast fast ein Jahr alt war, habe ich beschlossen, eine Jubiläumsfolge aufzunehmen. Immerhin haben die Podcast-Statistiken gesagt, dass die meisten Podcasts nicht über 10 Folgen hinauskommen. Und meiner hatte zu dem Zeitpunkt nicht nur deutlich mehr Episoden – mich hatte auch die Begeisterung gepackt und nicht mehr losgelassen. Und für mich stand fest: Dieser Podcast wird bleiben.

Als ich so darüber nachgedacht habe, was ich denn zu so einem Podcast-Jubiläum erzählen könnte, ist es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen gefallen: Dieser Podcast hatte – ohne dass ich es gemerkt habe – dafür gesorgt, dass ein Kindheitstraum von mir wahrgeworden ist.


Dazu musst du wissen, dass ich es schon immer geliebt habe, mir Hörspiele und Geschichten anzuhören.

Meine Die-drei-Fragezeichen-Kassetten habe ich so oft rauf und runter gehört, dass ich sie irgendwann mitsprechen konnte.

Damals – ich war glaube ich 11 – habe ich mir immer vorgestellt, wie cool das doch wäre, wenn ich selbst einmal Hörspielsprecherin werden würde.

(Als Hobby, neben dem Lehramt. ;D)


Als ich also über meinen Podcast nachgedacht habe, ist mir bewusst geworden, dass ich genau das ja in gewisser Weise mit meinem Podcast mache: Ich erzähle Geschichten.

Geschichten über mich, mein Unternehmen, Onlinekurse, Slow eLearning und meine Erfahrungen und Erkenntnisse zu guter Lehre.

Ohne es zu merken, hat mein Podcast damit sogar noch einen Traum erfüllt, von dem ich niemals gedacht hätte, dass er Realität wird.


Und dafür liebe ich meinen Podcast seitdem umso mehr. 🙂



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