Was steckt hinter Slow eLearning? Woher der Ansatz kommt und warum er funktioniert.

Wenn du schon länger meinen Podcast hörst oder meinen Content liest, bist du bestimmt an der ein oder anderen Stelle über meinen Slow-eLearning-Ansatz gestolpert.

Der Slow-eLearning-Ansatz ist meine Methode, um hochwertige Onlinekurse zu erstellen, die wirklich etwas bewirken und die Lernenden gut unterstützen.
Heute möchte ich dir erklären, was alles in die Entwicklung dieser Methode mit reingeflossen ist.

Ich habe festgestellt, dass viele zwar ein ungefähres Bild haben, was ich mit Slow eLearning meine, aber ganz oft kommt die Frage: Ja, woher weißt du denn, dass das wirklich funktioniert?
Deshalb bekommst du heute einen Einblick hinter die Kulissen von Slow eLearning.

Möchtest du lieber hören als lesen?

Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.

Die vier Säulen von Slow eLearning

Slow eLearning setzt sich zusammen aus den Erkenntnissen der Medienpädagogik, Lernpsychologie und Didaktik, kombiniert mit dem Ansatz der Slow-Bewegung.


Medienpädagogik

Medienpädagogik ist die Disziplin im Bereich Lehren und Lernen, die sich damit auseinandersetzt, wie Lehren und Lernen digital funktioniert. Denn digitale Lehre ist einfach nochmal etwas anderes als Vor-Ort-Unterricht. Dazu gibt es schon eine ganze Podcast-Episode. Wenn dich die Unterschiede interessieren, hör da gerne mal rein. Den Link findest du in den Shownotes.

In der Medienpädagogik geht es also darum, wie ich Onlinekurse gestalten muss, damit die Lernenden davon bestmöglich profitieren. Angefangen von der Struktur über die Auswahl von Multimediaformaten – also Videos, Audios, Texte, Grafiken etc. – bis hin zur technischen Umsetzung.
Mein Schwerpunkt liegt im Bereich Medienpädagogik dabei auf der Frage: Wie können Kurselemente so gestaltet werden, dass sie nicht überfordern, sondern gut unterstützen, und damit ein leichtes Lernen möglich wird, wo sich die Lernenden wirklich gut auf die Inhalte konzentrieren können?

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Lernpsychologie

Den nächsten Punkt finde ich super wichtig. Denn nur wenn ich weiß, wie unser Gehirn lernt und was wir als Menschen brauchen, um etwas zu verstehen, kann ich eine Lernumgebung – also einen Onlinekurs – entsprechend gestalten.
In den Slow-eLearning-Ansatz sind daher auch die Erkenntnisse aus der Lernpsychologie eingeflossen: wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und speichert, was es für das Verstehen braucht, und wie der Schritt von der Theorie in die Praxis gelingen kann.
Aber auch: Was Lernprozesse erschwert, und was du bei einem Onlinekurs besser vermeidest, damit das mit dem Lernen nachher klappt.


Didaktik

Der dritte Punkt ist Didaktik. Da geht es darum, wie du Lernprozesse an sich gut aufbaust. Also: Wie du den roten Faden findest, wie du entscheidest, was in einen Kurs reinkommt und was bewusst draußen gelassen wird. Didaktik ist das, was den Unterschied macht zwischen einem Kurs, der gut aussieht, und einem, der auch wirklich wirkt und den Lernenden hilft.


Die Slow-Bewegung

Und dann ist da noch der Aspekt der Slow-Bewegung. Was mich an vielen Lernprozessen massiv stört, ist, dass sie darauf ausgelegt sind, kurzfristig Wissen reinzuballern und dann wieder aufs Papier zu bringen – und vor allem, dass sie für die Lernenden Stress bedeuten. Dabei ist Stress der Lernerfolgs-Killer Nummer 1.
Mit den Onlinekursen, die ich erstelle oder begleite, möchte ich einen anderen Weg gehen.
Ich möchte Lernprozesse gestalten, denen es um Qualität geht. Um Tiefe. Die zu einer schönen, wertvollen Erfahrung werden.
Ganz im Sinne der Slow-Bewegung geht es bei Slow eLearning um eine Reduktion auf das Wesentliche. Um Qualität statt Quantität. Wirkung statt Tempo. Tiefe und Nachhaltigkeit statt nur Profit oder dieses ständige Höher-schneller-weiter. Und es geht um einen Lernprozess, der den Lernenden Zeit und Raum schenkt, sich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen.


Slow eLearning

Mein Slow-eLearning-Ansatz ist die Kombination aus diesen vier Ansätzen. Dem wissenschaftlich fundierten Hintergrundwissen, wie wirksame und gehirnfreundliche Lernprozesse digital aufgebaut und gestaltet werden können, zusammen mit der Haltung der Slow-Bewegung, die wieder den Menschen in den Fokus stellt.

Wenn du mehr über Slow eLearning und nachhaltiges Lernen wissen möchtest, schau dir gerne mal die folgenden Beiträge an:


Und wenn du eine Frage dazu hast, schreib mir gerne jederzeit eine E-Mail – ich beantworte sie dir dann einfach direkt.

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