Das Geheimnis von wirkungsstarken Onlinekursen, die die Teilnehmenden durchziehen, umsetzen und fertig machen, ist eigentlich simpel.
Du musst verstehen, wie Menschen nachhaltig und erfolgreich lernen, und den Kurs dann darauf ausrichten.
Was so einfach klingt, birgt in der Praxis so einige Stolpersteine.
In diesem Beitrag erfährst du, warum Onlinekurse immer wieder daran scheitern, den Lernenden wirklich etwas beizubringen, und wo die Ansatzpunkte sind, um das zu vermeiden.
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Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.
Zu verstehen, wie Menschen nachhaltig und erfolgreich lernen, ist etwas, womit ich mich jetzt schon seit Jahren beschäftige. Pädagogik, Didaktik, eLearning, Neuropsychologie, Lernpsychologie – das alles sind die Bausteine davon, die du dafür brauchst. Deswegen ist es für mich auch leicht zu sehen, warum so viele Selbstlernkurse an dem Punkt scheitern, dass die Lernenden nicht in die Umsetzung kommen, den Kurs nicht fertig machen und mit dem Kurs nicht da ankommen, wo sie ankommen wollten.
In diesem Blogartikel findest du eine Übersicht, über die 9 wichtigsten Punkte:
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Die 9 häufigsten Probleme bei Onlinekursen
1. Es fehlt das, was den Kurs zum Kurs macht
Also das, was wirklich beim Verstehen, beim Transfer und der Umsetzung hilft. Und das muss mehr sein als ein Workbook mit „Jetzt mach mal".
Die meisten Onlinekurse bestehen zu 90 Prozent aus irgendwelchen Infos, die nach dem Trichterprinzip in das Hirn gestopft werden sollen. Aber alles, was dann fehlt, also alles, was darüber hinausgeht, was den Lernenden dabei hilft, das Konzept zu durchdringen und das so weit zu verstehen, dass sie das auch auf ihr Thema übertragen können – also Interaktion, Anwendung, Umsetzung, Transfer, Beispiele – all das fehlt in den Kursen.
Und wenn das nicht da ist, dann habe ich zwar einen Berg Infos, aber noch lange keinen Onlinekurs. Und dann ist es kein Wunder, dass der Kurs dann an der Stelle scheitert.
2. Es fehlt an Skills für selbstgesteuertes Lernen oder entsprechender Unterstützung dabei.
Die Sache ist die: Die wenigsten von uns haben jemals gelernt, wie selbstgesteuertes Lernen funktioniert. In der Schule wird uns sehr, sehr klar vorgegeben, was machst du wann und wie, und dann wird es halt abgearbeitet. Und später in der Uni war das zumindest bei mir zu einem Großteil noch genauso.
Und wenn Leute dann in einem Selbstlernkurs sind und diese Anleitung fehlt und das eher so ein freies Arbeiten ist, dann tun sie sich da erstmal mit schwer. Entsprechend musst du das entweder deinen Teilnehmenden beibringen oder sie entsprechend dabei unterstützen, diese Selbststeuerung bei dem Lernprozess gut umsetzen zu können.
3. Es fehlt an motivationaler Unterstützung und Betreuung (Ja, auch im Selbstlernkurs!)
Ein anderer Punkt ist, dass es an motivationaler Unterstützung und Betreuung fehlt. Und ja, das gilt auch für Selbstlernkurse.
Motiviert dran zu bleiben, das ist kein Selbstläufer. Und die Teilnehmenden beim Lernen zu betreuen und zu begleiten, funktioniert auch abseits von Live-Calls und E-Mail-Support. Dabei sind das genau zwei zentrale Punkte, die dafür sorgen, dass die Leute am Kurs auch dranbleiben und dass sie auch, wenn es mal ein bisschen schwieriger wird oder sie irgendwo ein bisschen denken „boah, weiß jetzt gerade nicht, wie ich das machen soll", trotzdem weitermachen. Das sind Motivation und Begleitung.
Wenn das in dem Kurs fehlt, ist die Chance, dass Leute einfach dann irgendwann sagen „ich kann nicht mehr, ich lasse das jetzt, bringt ja eh nichts", höher, als wenn das einfach in dem Kurs drin ist.
4. Kurse werden mit zu viel Druck verkauft oder aus FOMO gekauft.
Dann kommt dazu, dass Kurse viel zu oft mit Druck verkauft werden oder aus dieser Angst, irgendwas zu verpassen, dann gekauft werden.
Ich sehe das immer wieder, oder ich höre das immer wieder von Leuten, die sagen: Ja, ich habe den Kurs nur gekauft, weil ich irgendwie Sorge hatte, dass ich was verpasse, wenn ich den Kurs jetzt nicht kaufe, sei es jetzt der Preis oder sei es jetzt das Thema, so von wegen, ja, das klang schon gut, und ich wusste, eigentlich müsste ich mich da mal mit auseinandersetzen. Sie hat ja recht, aber ich habe ja gerade überhaupt keine Zeit und ich habe ganz andere Baustellen. Und ich habe das Gefühl, ich bräuchte eigentlich auch was ganz anderes, aber ja, die Angst war zu groß.
Entsprechend gering ist dann aber auch der Drive, den Kurs zu bearbeiten. Die Lernenden kaufen nur, um der unangenehmen Situation zu entkommen, nicht, weil sie den Kurs wirklich machen wollen. Und dann brechen Leute natürlich den Kurs ab, weil sie ihn von Anfang an gar nicht wollten oder gesagt haben „ja, brauche ich nicht, und habe ich nur gekauft, weil ich irgendwie unter Druck war". Da braucht sich dann niemand drüber wundern.
5. Der Aufwand wird unterschätzt
Dazu kommt, dass oft der Aufwand für den Kurs unterschätzt wird. Sowohl beim Erstellen als auch beim Bearbeiten. Wenn es zu viel ist, dann wird so ein Kurs auch einfach irgendwann abgebrochen.
Das wird leider weder beim Erstellen noch beim Bearbeiten gut kommuniziert. Deswegen ist es mir auch wichtig, dir da so einen Einblick zu geben, wie das abläuft, was da auf dich zukommt, dass du eben nicht denkst, manchmal am Wochenende, und dir drei Wochen später fragst, was mit dir falsch ist, dass dein Kurs immer noch nicht fertig ist.
Und auch beim Bearbeiten. Ich finde, das gehört auf jede Salespage drauf, wie lange ich mir für das Bearbeiten einplanen sollte. Und Bearbeiten ist mehr, als einfach nur mir die Kursinhalte anzuschauen. Bearbeiten umfasst auch, wie lange brauche ich, die Aufgaben zu machen, wie lange sollte ich dafür einplanen, das dann fertig zu machen, das dann auch anzuwenden, das dann auch bei mir umzusetzen.
Da gehört auch dazu, dass ich zum Beispiel sage: Okay, schau jetzt den Kurs nicht einfach mal an einem Wochenende durch, sondern schau dir Modul 1 an, dann mach Modul 1, dann mach mal eine Woche Pause, lass das sacken, und dann mach Modul 2. Und das einfach mal wirklich zu kalkulieren für den Kurs, das fehlt mir noch bei den allermeisten Kursen.
6. Der Fokus liegt beim Erstellen zu sehr auf Technik und Kursmarketing
Ein anderer Punkt ist, dass beim Erstellen viel zu sehr der Fokus auf Technik und Kursmarketing gelegt wird. Klar, Technik und Kursmarketing sind auch wichtig. Aber zwischen einem Kurs, den keiner durchzieht, und einem, der begeistert fertig gemacht wird und dann auch den Leuten Ergebnisse bringt, ist nicht die Technik der Unterschied, sondern gute Pädagogik. Und das kommt in den meisten Kursen zu kurz.
Pädagogik, da sind die Stellschrauben, damit der Kurs fertig gemacht wird und die Leute in die Umsetzung kommen. Technik und Kursmarketing ist eher so ein: Wie setze ich das dann technisch um, was ich da entwickelt habe, und wie vermarkte ich den Kurs? Aber das kommt nach Pädagogik und Didaktik und nicht davor.
7. Der Kurs wird nach einem festen Framework erstellt, anstatt sich an dich und dein Thema anzupassen
Was ich ganz oft auch sehe, ist, dass der Kurs nach einem festen Framework erstellt wird, anstatt dass du schaust, den Kurs an dich und dein Thema anzupassen. An das, was deine Teilnehmer*innen dann brauchen.
Das Ende vom Lied ist dann leider, dass jeder Kurs irgendwie gleich aussieht und dass deine Persönlichkeit, die Besonderheiten deiner Art zu arbeiten, das, was einfach dich ausmacht und weswegen die Leute den Kurs bei dir kaufen, in dem Kurs auch verloren geht.
Was zur Folge hat, dass die Teilnehmenden natürlich auch weniger das Gefühl haben, wirklich mit dir zu arbeiten. Und wenn diese Verbindung dann ein Stück weit einfach fehlt, dann sinkt die Motivation, dann sinkt das Commitment. Und es ist auch so ein... naja, das habe ich doch schon zigmal gesehen: Die Aufmerksamkeit sinkt, und am Ende war es dann einfach nur noch ein Kurs von vielen, der dann auch gerne mal vergessen wird.
Und da ist einfach die Arbeit auch zu schade, die du da reinsteckst fürs Erstellen.
8. Nur weil du Expertin bist, heißt das nicht, dass du auch didaktisch gut vermittelst
Der nächste Punkt, warum es oft an den Stellen scheitert, ist die Sache, dass bloß weil du Expertin in einem Thema bist, das leider noch nicht heißt, dass du das auch didaktisch gut vermitteln kannst an eine größere Gruppe.
Im 1:1 hast du den großen Vorteil, dass du direkt siehst, wenn jemand die Stirn runzelt und sich denkt „was war denn das?", oder nochmal eine Frage stellt, oder du einfach das Gefühl hast: Okay, da hakt es gerade noch an der Stelle. In einem Live-Online-Kurs, in einem Selbstlernkurs, bekommst du das so nicht mehr in dem Umfang mit. Entsprechend musst du das vorab viel, viel besser planen, viel, viel besser durchdenken, weil du einfach nicht mehr spontan darauf reagieren kannst und nicht mehr einfach das anpassen kannst an die Person vor dir.
Und da sind wir wieder bei den Punkten Pädagogik und Didaktik. Das unterschätzen leider echt viele. Was echt schade ist, weil du steckst ja einiges an Arbeit in den Kurs, und entsprechend sollte sich das natürlich auch für dich dann lohnen.
9. Die Kurse bleiben oberflächlich
Der letzte Punkt, warum es oft scheitert, ist, dass Kurse oft zu oberflächlich bleiben. Also wird zwar Wissen weitergegeben, aber es wird kein Verstehen gefördert. Und Verstehen ist aber die Basis für Transfer und Anwendung und dann eben auch für die Umsetzung.
Wenn der Kurs zu oberflächlich bleibt, dann ist es zwar okay, ich weiß das jetzt, aber wenn ich weiß, wie ein Haus gebaut wird, weil ich mir das vielleicht mal in einem Buch durchgelesen habe, dann bin ich noch lange nicht in der Lage, selber ein Haus zu bauen.
Das bitte einfach im Hinterkopf behalten: Dieses Ganze, was dann nach dem Wissen kommt, ist eigentlich der Fokus, wo du deinen Fokus im Kurs drauf setzen solltest, und nicht das Wissen selber.
Wie du es besser machen kannst
Wie du es mit deinem Kurs besser machen kannst, zeige ich dir – neben meiner 1:1-Begleitung – auch in dem Selbstlernkurs, an dem ich gerade arbeite. Darin begleite ich dich Schritt für Schritt durch das Konzept, das Drehbuch und das Erstellen deiner Materialien und zeige dir, wie du den Kurs anschließend erfolgreich implementierst und die erste Kursrunde entspannt gestaltest.
Und das alles auf Basis von medienpädagogischen Erkenntnissen, von den Erkenntnissen aus der Lehr-Lernforschung, aus der Neurobiologie, aus der Lernpsychologie, was ich alles unter dem Begriff Slow eLearning zusammengenommen habe.
Slow eLearning ist mein Ansatz, um solche Kurse zu erstellen, die eben auch wirken, damit deine Kund*innen wirklich von dem Kurs profitieren, sie dir begeisterte Testimonials schreiben und den Kurs dann auch gerne weiterempfehlen und auch gerne wieder was bei dir kaufen.
Und das Beste an dem Selbstlernkurs: Durch meinen Kurs bekommst du dann auch gleich noch ein Best-Practice-Beispiel dazu, wie das denn dann wirklich aussehen kann, dass du wirklich einen Kurs hast, wo du dir auch mal was abschauen kannst. Weil viele von den Kursvorbildern, die du bisher hast, die erfüllen leider eher die Kriterien, die wir zu Beginn dieses Blogartikels besprochen haben, als dass sie wirklich ein gutes Vorbild sind. Und dafür ist natürlich dann ein Kurs, wo du dir das abschauen kannst und das gleichzeitig noch lernst, ideal geeignet, um es selber zu machen.
Der Kurs ist gerade noch in Arbeit. Wenn du jetzt starten möchtest, kannst du gerne jederzeit mal eine 1:1-Begleitung buchen, wo wir dann auch gemeinsam an deinem Kurs arbeiten. Ansonsten kannst du dich gerne schon mal in meine Warteliste eintragen, beziehungsweise meinen Newsletter. Dort bekommst du sofort Bescheid, wenn der Kurs fertig ist und profitierst gleichzeitig auch vom Release-Bonus, den es nur für meine Newsletter-Abonnent*innen geben wird.
Wenn dich das interessiert, trag dich einfach direkt in meinen Newsletter ein. Jeden Dienstag gibt es dort ein kurzes Update, wo ich gerade bin, und du bekommst quasi aus erster Reihe einen Einblick, wie das Ganze abläuft und wie lange es dauert. Und wenn es soweit ist, erfährst du als Erstes davon, dass der Kurs fertig ist, und kannst dir den Newsletter-Release-Bonus für den ersten Launch des Kurses überhaupt sichern.
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