Onlinekurs-Relaunch: Wann es Sinn macht, deinen Kurs zu updaten und zu optimieren

Hand aufs Herz: Mit welchem Gefühl bewirbst du gerade deinen Onlinekurs?

Wenn ich mit Selbständigen spreche, die schon einen Onlinekurs erstellt haben, höre ich immer wieder, dass sie irgendwie Hemmungen haben, den Kurs zu bewerben.

Da gab es ein Feedback, das nicht so gut war. Sie sind unzufrieden damit, wie viele Leute den Kurs eben nicht zu Ende machen, oder haben einfach ein mulmiges Gefühl bei dem Kurs, weil sie sich unsicher sind, ob der Kurs tatsächlich so gut ist, wie sie sich das erhofft haben.

In diesem Blogartikel schauen wir uns gemeinsam an, wann es eine gute Idee ist, einen Onlinekurs-Relaunch anzugehen, und wie du dann am besten vorgehst.

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Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.

Zu verstehen, wie Menschen nachhaltig und erfolgreich lernen, ist etwas, womit ich mich jetzt schon seit Jahren beschäftige. Pädagogik, Didaktik, eLearning, Neuropsychologie, Lernpsychologie – das alles sind die Bausteine davon, die du dafür brauchst. Deswegen ist es für mich auch leicht zu sehen, warum so viele Selbstlernkurse an dem Punkt scheitern, dass die Lernenden nicht in die Umsetzung kommen, den Kurs nicht fertig machen und mit dem Kurs nicht da ankommen, wo sie ankommen wollten.

In diesem Blogartikel findest du eine Übersicht, über die 9 wichtigsten Punkte:

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Wann solltest du deinen Onlinekurs relaunchen?

Ich nenne dir jetzt ein paar Kriterien, die ein Hinweis dafür sein können, dass du deinen Kurs optmieren und relaunchen solltest. 

Zähle beim Lesen einfach mal mit, wie oft du ja sagst.

Und wenn du oft ja sagst, mach dir keinen Kopf: Es ist alles in Ordnung. Und das geht mehr Selbständigen so, als du gerade vielleicht denkst.

Es geht hier einfach nur mal um eine Bestandsaufnahme ohne irgendeine Art von Wertung.

Ziel soll sein, dass du eine gute Entscheidung treffen kannst, für die Frage: Sollte ich den Kurs optimieren und relaunchen, ja oder nein? 


Du solltest deinen Kurs aktualisieren, wenn

  1. die Inhalte nicht mehr up-to-date sind. Wenn sich beispielsweise technisch was geändert hat oder die Strategie, die du empfiehlst, so nicht mehr funktioniert, sich vielleicht weiterentwickelt hast und du aktuell auch da nicht mehr so dahinter stehst.

  2. es den Kurs schon jahrelang gibt, und du ihn zwar einmal erstellt, aber seitdem nicht mehr angefasst hast. Deine Zielgruppe entwickelt sich auch weiter. Der Markt ändert sich stetig. Da lohnt es sich in jedem Fall, so alle 2-3 Jahre spätestens noch mal draufzuschauen, den Kurs einmal zu evaluieren und dann zu updaten, dass er auch nach wie vor noch relevant für deine Zielgruppe ist und ihnen noch genau dabei weiterhilft, wobei er ihnen weiterhelfen sollte.

  3. der Kurs nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Also wenn du das Feedback von den Lernenden bekommst, dass sie am Ende nicht das erreichen, was sie erreichen wollten.

  4. viele Lernenden den Kurs irgendwo abbrechen und nicht zu Ende machen. Die Betonung liegt hier auf viele. Das kann immer mal passieren, wenn das Leben dazwischen kommt, aber wenn du siehst, dass kaum jemand den Kurs durchzieht, spricht das auch dafür, dass du deinen Onlinekurs verbessern solltest.

  5. du das Gefühl hast, der Kurs ist nicht so gut wie deine 1:1 Begleitung. Oder aber: der Selbstlernkurs funktioniert nicht ohne zusätzliche 1:1 Calls. Auch das ist ein klares Zeichen dafür, dass es da irgendwo hakt, und es gut wäre, noch mal draufzuschauen. Denn ein Online-Kurs, egal ob das jetzt ein Selbstlernkurs ist oder ein Gruppenprogramm oder irgendwas Hybrides dazwischen, der kann das Qualitätslevel von deiner Eins-zu-Eins-Begleitung erreichen und halten. Das ist keine Ausnahme, sondern das ist einfach solide Didaktik, gute Pädagogik und das Wissen, wie Menschen lernen. Und wenn dein Kurs das nicht kann, dann ist das ein guter Indikator dafür, dass es an der Stelle einfach noch hakt.

  6. das Feedback der Teilnehmer*innen nicht so ausfällt, wie du dir das gewünscht hast. Das muss noch nicht mal große Kritik sein. Aber ich merke zum Beispiel auch immer wieder: Sind die Lernenden begeistert, geben sie dir gerne Feedback. Wenn kaum Feedback bzw. kaum positives Feedback reinkommt, würde ich auch noch mal auf den Kurs draufschauen.

  7. du nur ungern dafür Marketing machst oder den Kurs bewirbst und so ein mulmiges Gefühl hast, wenn du irgendwo über deinen Kurs sprichst. Weil der Kurs, der ist ja Teil von deinem Angebot, und es ist wie mit einer Webseite. Wenn ich eine Webseite habe, wo ich nicht gerne Leuten die URL dazu gebe und sage, hier schau mal auf meiner Webseite, dann läuft irgendwas falsch, weil der Kurs genauso wie eine Webseite, der sollte mich ja unterstützen. Und wenn du den nicht gerne rausgibst, dann tut der Kurs ja nicht, weswegen du ihn gemacht hast.


Onlinekurs optimieren und relaunchen - ja oder nein?

Je öfter du jetzt ja gesagt hast, desto mehr empfehle ich dir, einfach noch mal auf den Kurs draufzuschauen und die Qualität deines Onlinekurses zu verbessern. Denn all diese Punkte müssen nicht sein. Wenn dein Kurs pädagogisch-didaktisch sinnvoll aufgebaut und gestaltet ist, sollten diese Probleme nicht auftreten.

Und auch wenn du nur 1-2 Mal beim Lesen genickt hast, lohnt es sich, deinem Kurs ein Update zu verpassen, damit er einfach langfristig relevant und hilfreich für deine Lernenden ist. Davon profitierst du ja am Ende auch.

Schließlich hast du den Kurs ja nicht erstellt, weil du gerade zu viel Freizeit hattest und dir langweilig war – vermute ich jetzt jedenfalls. Sondern weil du dir von dem Kurs etwas gewünscht hast. Und da wäre es einfach zu schade, wenn der Kurs, in den du so viel Arbeit, Herzblut und Zeit gesteckt hast, jetzt einfach in der digitalen Schublade vergammelt.


Onlinekurs-Relaunch: so gelingt er

Wenn du dich dafür entschieden hast, deinen Onlinekurs zu updaten, ist die nächste Frage natürlich: Wie?

Lass uns jetzt also mal darauf schauen, wie du am besten vorgehst, damit der Relaunch von deinem Onlinekurs auch gelingt und du am Ende das Ergebnis hast, das du dir wünschst.


Wo starten: Analyse

Wenn du deinen Kurs verbesserst, empfehle ich dir, das strategisch anzugehen, damit du die Zeit, die du da reinsteckst, auch sinnvoll nutzt und am Ende auch die Ergebnisse hast, die du dir davon wünschst.

Ein guter Ausgangspunkt für die Optimierung ist erstmal eine Analyse des Ist-Zustands. Dafür kannst du deinen Kurs einmal evaluieren, sprich dir ein Feedback von den Lernenden oder deiner Zielgruppe geben lassen.

Worauf du dabei achten solltest, erfährst du in diesem Blogartikel:
Onlinekurs-Feedback richtig einholen


Dazu empfehle ich dir, dass du dir selbst auf deinen Kurs Feedback gibst, einmal ehrlich draufschaust, was läuft gerade gut?

Wo gibt es Verbesserungspotential? Was sind die Bereiche, die ich mir genauer anschauen müsste, die aus deiner Sicht noch nicht so laufen, wie du dir das gewünscht hast, und wo du das Gefühl hast, boah, da sollte ich eigentlich noch mal draufschauen, da bin ich selber noch nicht zufrieden mit?

Es geht hier natürlich nicht um Perfektionismus oder dass du den Imposter-Goblin von der Leine lässt, sondern um dieses Bauchgefühl, das sagt, wo irgendwas stimmt hier noch nicht.


Dazu kannst du für eine pädagogisch-didaktische Ersteinschätzung auch meine Checkliste verwenden, die du für 0€ hier anfordern kannst: 

Zur Onlinekurs-Checkliste zum Planen, Überprüfen und Optimieren von Onlinekursen


Und wenn du ein Profi-Feedback zu deinem Kurs möchtest, schau dir gerne mein Onlinekurs-Audit an. Da prüfe ich deinen Kurs ausführlich aus pädagogisch-didaktischer Sicht, bezogen auf die Bereiche:

  • Aufbau und Struktur (ob das alles einen roten Faden hat, gut ineinandergreift)
  • Inhaltliche Aufbereitung und Benutzerführung (ob die Lernenden gut durch den Kurs durchkommen, Schritt für Schritt dem roten Faden folgen können und die Inhalte gut aufnehmen können)
  • Anwendung und Transfer (wie sehr ist der Kurs darauf ausgerichtet, dass sie nicht einfach nur Wissen bekommen, sondern auch in die Umsetzung gehen und das Übertragen auf die eigene Situation gelingt)
  • Ausrichtung auf Lernziele und Zielgruppe (das ist insbesondere dafür wichtig, dass sie am Schluss auch das Gefühl haben, sie haben jetzt wirklich das Ergebnis erreicht, das die Landingpage vorher versprochen hat)
  • Interaktionen und Aufgaben (wie aktiv sind die Lernenden dann im Kurs dabei? Denn je aktiver sie dabei sind, desto mehr profitieren sie von den Inhalten)
  • Motivation, Unterstützung und Begleitung (weil das oft die Kernpunkte sind, um dranzubleiben und den Kurs dann auch durchzuziehen)

Nach dem Onlinekurs-Audit, nachdem ich mir das alles angeschaut habe, gebe ich dir ein ausführliches Feedback dazu, damit du am Schluss genau weißt, was bei deinem Kurs aktuell funktioniert und wo noch Verbesserungspotential ist.

Anschließend gebe ich dir medienpädagogisch fundierte Empfehlungen, ob und wenn ja wie du deinen Kurs optimieren solltest. Selbstverständlich mit Begründung, warum das so ist, damit du verstehst, warum welche Empfehlung zustande kommt. Und ich sage dir natürlich auch, wie du das Schritt für Schritt in deinen Kurs umsetzen kannst.

So weißt du nicht nur, wo die Probleme sind, sondern auch gleich, wie du deinen Onlinekurs verbesserst, um diese Punkte zu lösen.

Zum Onlinekurs-Audit


Umsetzung

Wenn du jetzt weißt, wo die Punkte und Stellschrauben sind, an denen du arbeiten möchtest, geht es an die Umsetzung. Dabei empfehle ich dir, nicht gleich alles auf einmal zu machen, sondern die Baustellen zu priorisieren.

Im Onlinekurs-Audit sage ich dir deswegen auch ganz genau, was die größten Stellschrauben sind. Womit fängst du am besten an? Was ist so nice to have, was ich optimieren würde, wenn ich mal Zeit übrig hätte? Und was sind so diese Punkte, wo wirklich die Knackpunkte sind?


Überleg dir dabei, was den größten Impact hat, und fange damit an. Wenn du beispielsweise feststellst, dass die Lernenden immer in Modul 4 hängen bleiben, dann schau dir zuerst Modul 4 an, bevor du dich an die Optimierung von irgendwelchen Layouts machst. Also schau dir an, wo die größten Knackpunkte sind. Fang damit an und arbeite dich dann sukzessive durch.


Block dir dafür am besten Zeit in deinem Kalender und arbeite dann Schritt für Schritt deine Liste ab. Denn ja, Zeit ist immer so ein Thema. Wenn du sie dir nicht nimmst, ist die Chance, dass du irgendwann mal Zeit übrig hast und sagst „Boah, jetzt hätte ich voll Lust, an meinem Kurs zu arbeiten", relativ gering.

Also nimm dir bewusst Zeit, setz dir auch Zeitblöcke, und setz dir dann auch ein Ziel für diesen Zeitblock. Das hilft dann auch dabei, dass du in die Umsetzung kommst und wirklich auch den Kurs nach und nach optimierst.


Wenn du einen Punkt in deiner Analyse identifiziert hast, wo du nicht so genau weißt, wie du damit umgehen sollst, dann hol dir Unterstützung, bevor du es jetzt wieder irgendwie machst. Gute Didaktik ist ein Handwerk. Das kommt nicht einfach so mit, sobald du in einem anderen Thema gut bist. Ich habe da selber zig Jahre, ich würde schon sagen Jahrzehnte, mich mit beschäftigt, damit ich heute diese Expertise habe, dass ich dich auch gut bei deinem Onlinekursprojekt unterstützen kann.


Und genau für solche „Wie mache ich das jetzt?!"-Fragen gibt es bei mir die Strategie-Session. Für 60 Minuten kannst du da meine gesamte Expertise und Erfahrung im Bereich Lehren und Lernen anzapfen, und wir finden gemeinsam eine Lösung für deine Frage, mit auch ganz klaren To-Dos und Schritten, mit denen du dann gezielt weiterarbeiten kannst.

Und das dauert oft deutlich weniger Zeit und Aufwand, als wenn du dich jetzt hinsetzt, das googelst oder versuchst, irgendwie selber eine Lösung zu finden.


Evaluation der Ergebnisse

Wenn du mit der Umsetzung fertig bist – zumindest mit den zentralen Bereichen – empfehle ich dir, das Ergebnis noch mal zu evaluieren. Nimm dir dieselben Fragen, mit denen du die Analyse durchgeführt hast, und stelle sie noch mal deinen Lernenden und dir selbst. Anschließend vergleichst du die Ergebnisse. So kannst du überprüfen, ob du jetzt schon das gewünschte Ergebnis erreicht hast, oder vielleicht doch noch an der ein oder anderen Stelle nachbessern oder ein bisschen tiefer gehen musst.


Darum lohnt sich ein Onlinekurs-Relaunch

Das klingt natürlich jetzt erstmal nach einer Menge Arbeit, ich weiß. Es lohnt sich trotzdem, einen Kurs zu optimieren und dann zu relaunchen, weil du hast ja auch schon so viel Zeit und Energie und Herz in diesen Kurs gesteckt. Und durch das Verbessern hast du die Möglichkeit, mit vergleichsweise geringem Aufwand den Kurs endlich so einsetzen zu können, wie du dir das immer vorgestellt hast. Und du kannst dann auch die Ergebnisse bekommen, die du dir davon gewünscht hast, als du den Kurs ursprünglich mal erstellt hast.


Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, bin ich gerne für dich da.

Mit dem Onlinekurs-Audit bekommst du von mir eine detaillierte Analyse deines Kurses. Ich sage dir genau, wo es aktuell hakt und was die größten Stellschrauben sind, mit denen du den Kurs mit überschaubarem Aufwand optimieren kannst. Es ist sozusagen eine Abkürzung für den ganzen Analyseteil, weil der Blick von außen, von mir aus lerntheoretischer Sicht, natürlich noch mal ein ganz anderer ist, und ich weiß, wo ich schauen muss und wie ich schauen muss, um die zentralen Punkte einfach zu identifizieren. Außerdem bekommst du von mir konkrete Empfehlungen, wie du das Schritt für Schritt umsetzen kannst.


Ich weiß so gut, wie viel Aufwand in diesem Kurs steckt, der jetzt vielleicht noch bei dir in der Schublade liegt. Es wäre einfach nur super schade, wenn dieser Kurs und all das, was du dir davon gewünscht hast, jetzt einfach in der Schublade verstaubt.


Wenn du Lust hast, ihn gemeinsam mit mir dort herauszuholen und deinen Onlinekurs-Relaunch anzugehen, dann buch dir gerne ein kostenloses Erstgespräch, und lass uns deinen Kurs gemeinsam aufpolieren, damit du ihn wieder mit einem guten Gefühl bewerben kannst, weil du weißt, dass er hält, was er verspricht. Und dass deine Teilnehmer*innen damit auch wirklich weiterkommen.

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