Onlinekurs-Mythen: Ein Realitäts-Check

Onlinekurse sind kleine Geister, die nachts deine Schokolade verstecken.

Das habe ich zwar so noch nie gehört, aber bei dem, was an Fehlinformationen über Onlinekurse zu Ohren kommt, würde es ganz gut mit in die Reihe passen.

Deshalb möchte ich heute etwas Ghost-Buster spielen, und mit den Mythen, die über Onlinekurs herumgeistern, ein bisschen aufzuräumen

Möchtest du lieber hören als lesen?

Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine passende Podcast-Folge.


Manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder einfach nur den Kopf schütteln soll, wenn mir bestimmte Aussagen über Onlinekurse über den Weg laufen.

Heute möchte ich mit dir ein paar der gängigsten Mythen unter die Lupe nehmen und herausfinden, was da dran ist.



Mythos Nr. 1: Für einen guten Onlinekurs musst du Videos verwenden

Wenn du an einen Onlinekurs denkst, verbindest du damit dann auch automatisch Kursvideos?

Wenn ja, dann liegt das vermutlich daran, dass die meisten Onlinekurse heute Videos verwenden.


Es ist natürlich NICHT notwendig, dass du für einen Onlinekurs Videos verwendest.
Videos sind einfach nur Werkzeuge, mit denen du Informationen weiter geben kannst.
Nicht mehr und nicht weniger.


Ob du sie für deinen Onlinekurs nutzen möchtest oder nicht, hat KEINERLEI Einfluss darauf, ob dein Onlinekurs gut ist!
Es gibt hervorragende Onlinekurse, die ohne ein einziges Video auskommen - und Video-Kurse, bei denen das Wachbleiben eine echte Herausforderung ist.

Viel wichtiger als das Tool ist es, dass du deine Kursteilnehmer*innen gut zu ihren Lernzielen begleitest.
Ob du das jetzt am besten mit Videos, Audios, Texten, Workbooks, Apps, Kursforen, Workshops, Live-Vorträgen oder was-auch-immer machst, das hängt von dir und deinem Thema ab.



Mythos Nr. 2: Für das Erstellen deines Onlinekurses brauchst du unglaublich viel Zeit

Beim Gedanken an einen Onlinekurs haben viele diese mehrwöchigen Selbstlernkurse im Kopf, bei denen ein Thema von vorne bis hinten ausführlich erklärt, besprochen und erarbeitet wird.

Und ja, einen großen Onlinekurs zu erstellen, das kann schon mal ein paar Monate dauern.


Mit einem durchdachten Konzept und einem guten Routenplan lassen sich aber die fiesen Zeitfresser-Monster umgehen, sodass es sich nicht endlos hinzieht und deine Onlinekurs Schritt für Schritt – in deinem Tempo –Wirklichkeit werden kannst.


Es gibt aber auch kleine Onlinekurse - die mindestens genauso wertvoll für dein Business sein können.


Dazu zählen

  • Mini-Kurse, die sich mit einem kleinen Teilthema/ spezifischen Teilproblem deiner Zielgruppe befassen
  • Selbstlernkurse, die deine Kund*innen als Vorbereitung auf eine 1:1 Arbeit mit dir durchlaufen und du ihnen so schon mal die theoretischen Grundlagen vermitteln kannst, und ihr in der 1:1 Arbeit sofort in die individuelle Arbeit einsteigen könnt.
  • Gruppenkurse oder auch Gruppenprogramme, wo du mit mehreren Kund*innen gleichzeitig arbeitest
  • Onlinekurse, die sich NACH eurer 1:1 Arbeit noch dabei begleiten, das Gelernte umzusetzen und anzuwenden, auch wenn der Alltag wieder versucht dazwischen zu grätschen.


So einen kleinen Onlinekurs kannst du gut in ein paar Wochen neben deiner regulären Arbeit erstellen.


Gerade, wenn es dein allererster Onlinekurs ist, ist es auch eine gute Möglichkeit, mit etwas kleinem zu starten.
So kannst du den Ablauf schon mal kennenlernen und reinschnuppern, ob so ein Onlinekurs dir taugt 🙂



Hast du vielleicht spontan eine Idee, was so ein kleiner Onlinekurs in deinem Business sein könnte? Dann schreib sie dir direkt auf.

Wenn du möchtest, können wir uns auch gemeinsam auf die Suche nach einem passenden Onlinekurs Thema machen. Schau dazu gerne mal in die Strategie-Session für 0€ rein.



Mythos Nr. 3: Onlinekurse sind nur was für große Unternehmen, die skalieren wollen. Nicht unbedingt für Einzelunternehmer*innen


Große Unternehmen setzen Onlinekurse oft dafür ein, um ihr Business zu skalieren.

Aber ein Onlinekurs kann noch viel mehr für dich, deine Kund*innen und dein Business tun:


Für deine Kund*innen: 

  • Du gibst deinen Kund*innen eine Auswahlmöglichkeit, wie sie mit dir zusammenarbeiten können,
  • und kannst sie dabei relativ lange – auch im Alltag – begleiten und umfassend betreuen.
  • In der wertvollen 1:1 Zeit könnt ihr euch voll auf die individuelle Situation fokussieren, anstatt viel Zeit mit ‚Theorie‘ zu verbringen.

Für dein Business: 

  • Dein Einkommen wird unabhängiger von deinen Arbeitszeiten
  • Du kannst dein Angebot vertiefen, erweitern und deine Kund*innen mit einer strategisch aufgebauten Produkttreppe noch umfassender unterstützen.
  • Eine finanzielle Absicherung, wenn du mal krank bist, oder länger in den Urlaub möchtest.
  • Skalierung ist natürlich auch möglich – aber kein Muss.
  • Gute Erfahrungen mit einem Onlinekurs können oft die Basis für eine längerfristige Zusammenarbeit sein.

Für dich:

  • Du erreichst mehr Menschen mit deinem Wissen.
  • Du hast mehr Zeit und Raum, deine Kund*innen individuell zu betreuen und auf ihrem Weg zu begleiten
  • Du kannst dich in deinem Bereich als Expert*in etablieren
  • Und tauscht dabei weniger Zeit gegen Geld


(Hier findest du nochmal einen ganzen Blogartikel zu dem Thema, was Onlinekurse für deine Kund*innen, dein Business und dich tun können: WIN-WIN-WIN – diese Vorteile haben hochwertige Onlinekurse)


Wie 'groß' dein Business ist, ist dafür vollkommen irrelevant 🙂



Mythos Nr. 4: Onlinekurse sind schlechter als Präsenzveranstaltungen

Der Mythos, das Onlinekurse weniger anspruchsvoll oder grundsätzlich schlechter als Präsenzkurse sind, hält sich leider hartnäckig.

Dabei hängt es absolut NICHT von der Kurs-Form ab, wie gut ein Kurs ist.

Sowohl im Präsenz- als auch im Online-Format kommt es immer darauf an, WIE der Kurs gestaltet ist.

Das Problem, das ich oft beobachte (und das wahrscheinlich zu diesem Mythos geführt hat) ist, dass Leute versuchen, ihren Präsenzkurs eins zu eins ins Online-Format zu übertragen.
Und dann frustriert feststellen, dass es dann nicht so klappt, wie sie es von ihren Präsenzkursen gewohnt sind.


Das Problem daran:

Was in Präsenz funktioniert, funktioniert deshalb noch lange nicht auf dieselbe Weise digital!

Gleichzeitig bieten Onlinekurse eine Vielzahl an coolen, neuen Möglichkeiten, die du ausprobieren und einsetzen kannst, um deinen Selbstlernkurs, ein Gruppenprogramm oder ein Webinar zu gestalten 🙂



Mythos Nr. 5: Onlinekurse sind unpersönlich und die Teilnehmer*innen fühlen sich darin alleine

Egal welche Art von Onlinekurs du anbietest: DU entscheidest, wie dein Kurs gestaltet ist und welchen Raum du für Austausch, Interaktion und gegenseitiges Kennenlernen anbieten möchtest.

Dafür gibt es auch digital viele verschiedene Möglichkeiten!

Du kannst zum Beispiel folgendes machen:

  • Ein Kursforum erstellen, in dem sich die Teilnehmer*innen austauschen und vernetzen können.
  • Kennenlern-Video-Calls anbieten oder gemütliche Digital-Cafe-Runden.
  • Den Kursteilnehmer*innen die Möglichkeit anbieten, sich mit einem Onlinekurs-Lern-Buddy zusammen zu tun.
  • Mastermind-Gruppen oder digitale Stammtische organisieren.
  • Quizze, Kleingruppenarbeit, Diskussionen, Abstimmungen, Brainstorming oder andere interaktive Elemente in deinem Kurs verwenden.

 
Bloß weil es ein ONLINE-Kurs ist, heißt das noch lange nicht, dass sich die Kursteilnehmer*innen darin alleine fühlen müssen.
Klar lässt sich nicht alles genauso aufs Digitale übertragen, aber dafür gibt es unzählige andere Möglichkeiten, wie du deinen Onlinekurs interaktiv, abwechslungsreich und persönlich gestalten kannst!



Mythos Nr. 6: Onlinekurse sind kleine Geister, die nachts deine Schokolade verstecken.

Ich muss gestehen, das habe ich mir für diese Blogartikel ausgedacht.

Auch wenn der Schokoladen-Vorrat beim Erstellen eines Onlinekurses beträchtlich schrumpfen kann, bin ich mir absolut sicher, dass Onlinekurse keine kleinen Geister sind, sondern das meist daran liegt, wenn du nicht so recht weißt, was zu tun ist, und wie du das Projekt am besten angehst.


Wenn du deine Schokoladen-Vorräte beschützen möchtest, und zudem noch gerne eine Abkürzung zu deinem Onlinekurs hättest, schau dir gerne mal meine Onlinekurs-Begleitung an.


Dabei unterstützte ich dich, endlich deinen eigenen Onlinekurs zu erstellen und leite dich Schritt für Schritt durch den kompletten Prozess der Kurserstellung, damit du einen Onlinekurs hast, den du auch selbst gerne besuchen würdest und den du voller Stolz an deine Kund*innen herausgeben kannst.


Die einzigen beiden Sachen, die du dabei mitbringen musst sind Zeit, um an deinem Onlinekurs zu arbeiten, und das Fachwissen in deinem Thema.

Aber das hast du ja eh.


Ich übernehme für dich das Projektmanagement und leite dich Schritt für Schritt durch die Erstellung.

So sparst du dir stundenlanges Googlen und kannst dich voll auf deinen Onlinekurs konzentrieren. (So dauert es dann auch nicht ewig. Versprochen.)


Außerdem versorge ich dich mit all dem medienpädagogischen Fachwissen, dass du brauchst um einen hochwertigen Onlinekurs zu erstellen, der zu dir, deinem Thema und deinen Kund*innen passt.

Wenn du dich für die Onlinekurs Begleitung interessierst, buche dir gerne ein kostenfreies Erstgespräch.

Wir treffen dann für eine halbe Stunde lang digital, du erzählst mir von deiner Onlinekurs Idee und kannst mich dann mit all deinen Fragen zur Onlinekurs-Begleitung löchern, um herauszufinden, ob du deinen Onlinekurs mit mir gemeinsam erstellen möchtest oder wie ich dich dabei unterstützen kann.


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