Ich weiß, dass ich immer wieder darüber spreche, wie wichtig es ist, dass Onlinekurse das halten, was die Salespage verspricht.
Aber ich habe noch nie so genau erklärt, was ein Kurs dafür eigentlich braucht.
Das möchte ich heute in diesem Blogartikel nachholen.
Möchtest du lieber hören als lesen?
Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.
Was macht einen guten Onlinekurs aus?
Bevor wir dazu kommen, was dein Onlinekurs alles braucht, um etwas zu bewirken, lass uns kurz nochmal draufschauen, was eigentlich einen guten Onlinekurs ausmacht. Für mich ist ein Onlinekurs genau dann gut, wenn die Lernenden am Ende nicht einfach nur mit einem Berg an Informationen dasitzen, sondern auch etwas damit anfangen können. Sprich: Wenn das Gelernte im Alltag spürbar wird.
Also wenn du beispielsweise wirklich am Ende von einem SEO-Kurs in der Lage bist, suchmaschinenoptimierte Blogartikel zu schreiben, mit denen du auch gefunden wirst. Und dich nach dem Kurs eben nicht wieder in Google oder ChatGPT wiederfindest, weil es mit der Umsetzung einfach nicht so klappen will und die erhofften Ergebnisse ausbleiben.
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Was braucht dein Kurs, damit er wirklich hält, was er verspricht?
Damit dein Kurs dafür sorgt, dass die Lernenden die Inhalte auch wirklich umsetzen und anwenden können und deinen Kurs dann begeistert weiterempfehlen, gibt es ein paar Stellschrauben, die du beim Erstellen im Blick haben solltest. All das, was digitales Lernen wirksam und nachhaltig macht, habe ich dabei in meinem Slow-eLearning-Ansatz zusammengefasst.
Aber keine Sorge: Mit Slow eLearning bist du sogar schneller mit deinem Onlinekurs fertig, weil du dich beim Erstellen auf das fokussierst, worauf es wirklich ankommt, und dir unnötige Umwege und Extraarbeit sparst.
Die drei Dimensionen von Slow eLearning
Slow eLearning steht für ein nachhaltiges und tiefes Lernen und setzt sich dabei aus drei Dimensionen zusammen, die zusammen einen langfristigen Lernerfolg möglich machen.
Und genau das sind die Dimensionen, die es braucht, damit ein Kurs auch hält, was er verspricht.
1. Tiefes Verstehen
Damit dein Onlinekurs wirklich die gewünschten Ergebnisse bringt, ist es zunächst wichtig, nicht das Wissen von Informationen in den Fokus zu stellen, sondern das Verstehen. Denn etwas zu verstehen ist die Grundvoraussetzung, um das Konzept auch auf andere Situationen – insbesondere die eigene – anzupassen und damit anwenden zu können.
Dazu ist es wichtig, gezielt Aufgaben und Interaktionen in den Kurs zu integrieren, die dabei helfen, das Thema zu verinnerlichen. Und den Fokus eben nicht auf die Wissensweitergabe, sondern die Umsetzung und das aktive Selbermachen zu richten.
Um das tiefe Verstehen zu fördern, ist es dabei auch wichtig, die Lernenden dabei zu unterstützen, motiviert am Kurs dranzubleiben und ihn fertig zu machen. Und dafür gibt es deutlich bessere Möglichkeiten, als die Verfügbarkeit des Kurses zu beschränken!
Motivieren ohne Druck. So hilfst du den Lernenden wirklich beim Dranbleiben
2. Bewusste Gestaltung
Für einen hochwertigen Kurs ist es ebenfalls wichtig, dass du dich nicht von dem „das machen alle so!" leiten lässt. Stattdessen empfehle ich dir, die Multimediaelemente (Texte, Videos, Audios etc.), Methoden, Aufgaben und Interaktionen sowie die Struktur und Benutzerführung genau an das Kursthema anzupassen und dabei die Besonderheiten von Online-Lehre, Methodik und Lernpsychologie mit zu berücksichtigen.
Du bist einzigartig. Genau wie deine Herangehensweise an dein Thema. Die Art, wie das in deinem Kurs vermittelt wird, sollte dazu passen. Nur so kann ein Onlinekurs entstehen, der wirklich dein Know-how so weitergibt, wie du es auch in der 1:1-Begleitung machst.
3. Menschliches Lernen
Und zum Schluss ist es wichtig, gerade in einem Onlinekurs, die Menschen, die den Kurs besuchen, wieder mehr in den Blick zu nehmen. Was brauchen sie, um gut zu lernen? Wie können sie dabei unterstützt werden? Wie wird ein gehirnfreundliches Lernen möglich?
Eine Wohlfühlatmosphäre und ausreichend Zeit und Raum beim Bearbeiten sind kein Luxus. Sie sind essentiell! Denn Stress und Druck verhindern bzw. erschweren Lernprozesse massiv. Und in dem Moment, wo du dich wohlfühlst, neugierig bist und das Kursthema auf deine Art und Weise angehen kannst, kannst du ganz anders die Informationen aufnehmen. Dein Gehirn hat dann auch ganz andere Kapazität, um das Ganze zu verarbeiten.
Den Menschen mit seinen Zielen und Bedürfnissen wieder mehr ins Zentrum von Lernprozessen zu rücken, ist auch das, was Onlinekurse – in Zeiten von KI – langfristig bedeutsam macht. Denn niemand kauft einen Kurs, um Informationen zu erhalten. Dafür kann man googeln, dafür kann man KI fragen. Was Kurse wirklich relevant macht, ist dieses: Ich will eine Anleitung, um Schritt für Schritt auf möglichst leichte, angenehme Weise zu meinem Ziel zu kommen – ohne Umwege, ohne dass ich nochmal drei Stunden selbst recherchieren muss. Sondern ich möchte an die Hand genommen und zum Ziel gebracht werden.
Wenn du das berücksichtigst, bekommst du am Ende einen Onlinekurs, der den Lernenden wirklich weiterhilft. Der sie genau so professionell und effektiv auf ihrem Weg begleitet, wie du das auch in der 1:1-Arbeit machst.
Fazit
Viele Onlinekurse halten nicht das, was sie versprechen. Das liegt jedoch nicht am Format Onlinekurs an sich, sondern an der Art und Weise, wie Kurse heute oft erstellt werden.
Wenn du die Besonderheiten und Anforderungen von digitaler Lehre und nachhaltigen Lernprozessen berücksichtigst, ist es selbstverständlich möglich, einen Onlinekurs zu erstellen, der die Tiefe und Wirksamkeit deiner 1:1-Arbeit erreicht. Einen Kurs, der deine Qualität abbildet, echte Lernergebnisse schafft und die Teilnehmenden Schritt für Schritt zuverlässig zum Lernziel begleitet.
Denn mit der richtigen Herangehensweise kannst du sehr wohl skalieren und dich durch einen Onlinekurs entlasten, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen.
Und das sage ich nochmal in aller Deutlichkeit: Slow eLearning und qualitativ hochwertige Onlinekurse sind kein Nice-to-have, keine Kirsche auf der Sahnetorte. Das ist die Sahnetorte. Ohne das wirst du keinen Kurs haben, der das langfristig mitträgt, was du mit deinem Business vorhast.
Genau das zeige ich dir auch in meinem Onlinekurs zum Onlinekurs-Erstellen, an dem ich aktuell arbeite.
Wenn dich das interessiert, trag dich einfach direkt in meinen Newsletter ein. Jeden Dienstag gibt es dort ein kurzes Update, wo ich gerade bin, und du bekommst quasi aus erster Reihe einen Einblick, wie das Ganze abläuft und wie lange es dauert. Und wenn es soweit ist, erfährst du als Erstes davon, dass der Kurs fertig ist, und kannst dir den Newsletter-Special-Release-Bonus für den ersten Launch des Kurses überhaupt sichern.
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