Viele Leute, die zu mir ins Erstgespräch kommen, sagen irgendwann: "Ich kann mir ja gut vorstellen, einen Kurs zu haben. Aber das Erstellen? Das ist so viel Aufwand. Und ich weiß nicht, ob ich das schaffe und ob es das wert ist."

In diesem Blogartikel schauen wir uns gemeinsam an, wie viel Arbeit wirklich in so einem Onlinekurs-Projekt steckt, wo fiese Zeitfresser lauern, und wie du das Projekt möglichst effizient und entspannt über die Bühne bringst.

Aber so viel kann ich dir jetzt schon sagen: Der Aufwand ist weniger, als viele denken. 

Möchtest du lieber hören als lesen?

Zu diesem Blogartikel gibt es auch eine Podcast-Folge mit dem gleichen Inhalt.

Ja, ein Onlinekurs ist Arbeit – aber wie viel?

Ja, einen Onlinekurs zu erstellen, das geht nicht mal eben an einem Wochenende. Für einen wirkungsstarken Onlinekurs musst du ein Konzept erstellen und anschließend ein Drehbuch schreiben.

Das dauert.

Gleichzeitig muss es nicht so lange dauern, wie dir das viele vielleicht erzählt haben. Denn auf dem Weg dahin lauern ein paar fiese Zeitfresser.


Die größten Zeitfresser beim Onlinekurs-Erstellen

Lass uns die mal genauer anschauen:

1. Dein Kursthema nicht vorab testen.

Es fängt schon damit an, dass du dein Kursthema vorab testen solltest. Und zwar im 1:1. Ansonsten – und das garantiere ich dir – wirst du anschließend immer wieder und wieder deinen Kurs überarbeiten müssen, weil du noch nicht weißt, wo die Leute hängenbleiben, welche typischen Fragen sie haben, und worauf es wirklich ankommt, damit dein Kurs für unterschiedlichste Teilnehmende funktioniert.

2. Modulbezeichnungen auf Präsentationsfolien.

Was gerne oft übersehen wird: Schreib bitte NIE NIE NIE Modulbezeichnungen auf deine Präsentationsfolien in den Videos. Wenn du später irgendetwas mal umstellst, änderst oder an anderer Stelle weiterverwenden möchtest, bedeutet das einfach unnötigen Mehraufwand.

3. Übertriebene Videoproduktion.

Dann haben wir da das leidige Thema Videoproduktion, wo viele unglaublich viel Zeit unnötigerweise reinstecken. Dabei braucht es a) nicht überall Videos – oft sind Texte, Audios oder auch mal ein Schaubild mindestens genauso hilfreich, und außerdem so viel leichter zu produzieren und zu überarbeiten – und b) keine High-End-Videoproduktion mit hinterlegter Musik oder fancy Effekten. Das lenkt oft mehr ab, als es wirklich das Lernen unterstützt.

4. Zu viele Inhalte.

Dann werden auch oft viel zu viele Inhalte in den Kurs reingepackt. Das macht das Erstellen natürlich viel aufwändiger, gleichzeitig aber auch das Bearbeiten für die Lernenden. Sprich: Du tust damit weder dir noch deinen Teilnehmenden einen Gefallen.

5. Arbeiten ohne Konzept und Drehbuch.

Du arbeitest ohne Konzept und Drehbuch. Das hat zur Folge, dass dir der Überblick fehlt, was du jetzt eigentlich alles produzieren musst und was das Ziel hinter den einzelnen Materialien ist. Entsprechend fällt das Erstellen schwerer. Zusammenhänge werden erst spät erkannt. Und die Anzahl der Überarbeitungsschleifen nimmt zu.

Das sind so die größten Stolpersteine, die es gibt. Und sie sind alle vermeidbar, wenn du deinen Kurs pädagogisch-didaktisch durchdacht erstellst.


Wie Slow eLearning dir Zeit spart

Das Coole ist: Mein Slow-eLearning-Ansatz sorgt dabei dafür, dass du zusätzlich Zeit sparst. Klingt erstmal natürlich paradox, aber wenn du den Kurs mit Slow eLearning einmal pädagogisch-didaktisch richtig aufsetzt,

  • musst du weniger Inhalte erstellen, weil wir alle Zusatzinfos rauswerfen – was auch für die Lernenden ein Gewinn ist,
  • fokussierst du dich genau auf das, was deine Teilnehmer*innen wirklich weiterbringt,
  • weißt du jederzeit genau, was du jetzt tun musst, und welche Aufgaben dich nicht weiterbringen,
  • und du sparst dir monatelanges Nachbessern, weil wir das Kurskonzept nicht erst im Beta-Launch testen und dann aufwändig überarbeiten.

Lesetipp: Wie du durch Slow eLearning beim Onlinekurs-Erstellen Zeit sparst.



Aber lohnt sich der Aufwand jetzt?

Zum Schluss möchte ich dir noch etwas weitergeben, was eine Kundin von mir mal gesagt hat. Als wir auf das Thema Aufwand kamen, meinte sie zu mir: "Der Aufwand, einen Kurs zu erstellen, ist definitiv kleiner als der Aufwand, KEINEN Kurs zu erstellen."

Und dann erklärte sie mir, wie viel Zeit sie aktuell damit verbringt, sich ständig zu wiederholen. Immer und immer wieder dasselbe zu erzählen. Wie viel Zeit sie pro Woche in Kund*innenterminen verbringt. Und wie viel ihr der Kurs – sobald er mal fertig ist – abnehmen kann.

Und sie hat recht.

Klar: Kurzfristig gesehen ist das Kurserstellen ein erheblicher Mehraufwand. Langfristig gesehen lohnt es sich aber in jedem Fall, das einmal sauber aufzusetzen und dann jahrelang davon zu profitieren.


Gibt es nicht vielleicht auch eine Abkürzung?

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogartikel etwas weiterhelfen, den Aufwand realistisch einzuschätzen und zu überlegen, inwiefern sich das für dich lohnt oder nicht.

Wenn du deinen Onlinekurs auch endlich angehen möchtest, habe ich aktuell noch ein besonderes Angebot für dich. Bis zum 31.03.26 kannst du noch in meine Special-Onlinekurs-Runde einsteigen.

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, erstelle ich dieses Jahr meinen eigenen Onlinekurs und nehme eine kleine Gruppe mit hinter die Kulissen.

Zusätzlich zur regulären 1:1-Begleitung kannst du mir – quasi als Best-Practice-Beispiel – über die Schulter schauen, UND wir treffen uns jeden Freitag zum gemeinsamen Co-Working.

Eine Gruppe und ein fester Termin sorgt dafür, dass das Kursprojekt nicht auf die lange Bank geschoben wird und es mit der Umesetzung einfach leichter klappt.


Wie das genau abläuft, kannst du hier nochmal genau nachlesen. 

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mit dabei wärst 🙂

Wenn du möchtest, schreib buch dir ein kostenfreies und unverbindliches Vorgespräch.

Und dann freue ich mich schon drauf, wenn wir unsere Kurse – mit möglichst kleinem Aufwand – dieses Jahr gemeinsam erstellen.


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