Auf Knopfdruck glücklich? Wie das Kurserstellen selbst zur schönen Erfahrung wird – Interview mit Meike Key

Vor ein paar Wochen bin ich durch Zufall auf Alysa Liu aufmerksam geworden.

Falls dir der Name nichts sagt: Alysa Liu ist Eiskunstläuferin. Vor ca. vier Jahren hat sie ihre Karriere an den Nagel gehängt, weil ihr der Druck zu groß wurde. 2024 hat sie festgestellt, dass ihr das Eiskunstlaufen fehlt. Und ist zurückgekommen. Aber zu ihren Bedingungen.

Ihr Ziel bei Olympia war nicht, eine Medaille zu gewinnen. Sondern einfach Eiskunstlauf zu machen und die Menschen an ihrer Kunst teilhaben zu lassen.

Ich habe mir das Video von ihrer Kür angeschaut.
Und bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich darüber schreibe.
Diese Freude, Gelassenheit und Entspanntheit habe ich noch nie bei einer Athletin so gesehen. In einem Interview sagt sie, dass sie vom Stress und Druck von Olympia nichts gespürt hat.

Die Geschichte lässt mich nicht los.
Weil sie etwas anstößt, was schon länger in mir arbeitet.

Wie du weißt, bin ich kein großer Fan davon, durch Druck zu motivieren.
Klar, Druck kann antreiben. Aber ich glaube, es gibt deutlich bessere Wege.
Denn wenn Druck und Stress zu groß werden, ist unser Gehirn im Fight-Flight-Freeze Modus. Und will die unangenehme Situation möglichst schnell loswerden.

Olympia zeigt, zu welchen Höchstleistungen Menschen unter Druck fähig sind.
Beeindruckend, ohne Zweifel.

Aber wenn du Alysa Lius Kür daneben stellst, fällt dir die Kinnlade herunter. Und das ohne Druck. Einfach aus der Freude am Tun heraus. Aus Begeisterung für den Sport und dem Wunsch, mit ihrer Kunst etwas weiterzugeben.

Denk mal daran, was du unter Druck erreicht hast.
Und jetzt stell dir vor, was möglich wäre, wenn du stattdessen aus der Freude heraus handelst.

Viele arbeiten nur deshalb so gerne mit Druck, weil sie das andere noch nie erlebt haben.
Aber wenn du wirklich mal erfahren hast, was du erreichen kannst, wenn du ganz bei dir bist und etwas tust, was du von Herzen gerne tust, fühlt sich alles andere nur wie ein schlechter Scherz an.

Genau aus diesem Gedanken heraus ist damals Slow eLearning entstanden: Was wird möglich, wenn wir aus der Freude heraus handeln, aus dem Spaß am Tun, und eben nicht aufgrund von (Prüfungs-)Druck und Angst.


Aber wie funktioniert das jetzt mit der Freude und der Leichtigkeit? Ich kann ja nicht einfach auf Knopfdruck glücklich sein – oder etwa doch?

Um dieser Frage etwas weiter nachzugehen, wie wir es schaffen können, mehr Glück, Lebensfreude und Leichtigkeit in unser Leben – aber auch zum Beispiel in unsere Onlinekurs-Projekte zu bekommen - habe ich Meike Key heute zu mir in den Podcast eingeladen.

Wenn ich Meike beschreiben müsste, kommen mir sofort die Worte Glücksmentorin und Lebensfreude-Coach in den Sinn. Denn Meike unterstützt Frauen dabei, ihre Herzensprojekte aus der Schublade zu holen und immer mehr das Leben zu leben, wo das Innere ganz begeistert Ja! dazu ruft.

Im Interview sprechen wir heute darüber, was Glück überhaupt ist, wie wir unsere Projekte mit mehr Freude und Leichtigkeit angehen können und was vielelicht möglich wird, wenn wir uns bewusst dafür entscheiden, Freude und Glück bewusst zu uns einzuladen und an andere weiterzuschenken. 

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Meike Key  | Foto: Nathalie Thomas

Hier kannst du dir das Interview anhören:

Hier findest du das Transkript der Folge:

Das Transkript ist für eine leichtere Lesbarkeit in Abschnitte mit Zwischenüberschriften geglieder, die sich an den einzelnen Fragen orientieren, die ich Maren im Inteview gestellt habe. Außerdem findest du im Text noch ein paar weiterführende Ressourcen, falls du noch tiefer in das Thema einsteigen möchtest


Was bedeutet eigentlich Glück?

Katharina:

Meike, ich freue mich riesig, dass du heute da bist und mit mir dieses spannende Thema ein bisschen genauer beleuchtest. Glück ist ja eins dieser wundersamen Worte, bei dem wir alle direkt wissen, was gemeint ist, aber wenn du dann fragst, erzählt irgendwie jeder was anderes. Deshalb würde mich als erstes interessieren, bevor wir tiefer in dieses Thema eintauchen: Was bedeutet Glück für dich?


Meike:

Oh, direkt eine richtig, richtig schöne Frage zum Anfang. Erst nochmal danke, dass ich hier sein darf und du mir so tolle Fragen stellst heute. Bin schon ganz gespannt, wo uns das heute hinführt.

Was bedeutet Glück für mich? Ich würde sagen, wenn ich abends in den Spiegel gucke und mein Gegenüber mir zufrieden zulächelt. Und zwar nicht, weil irgendwie was Großartiges passiert ist oder ich was Besonderes erreicht habe oder ich irgendwie total viel geschafft habe und von meiner To-do-Liste abgehakt habe, sondern einfach weil es ein Tag war voller kleiner Glitzermomente und einfach weil ich in mir spüre, dass alles gut ist, so wie es ist.


Also, ich habe letztens noch – man kann ja auf WhatsApp so Nachrichten mit Sternchen machen, um die für später zu speichern – und da bin ich letztens mal durchgescrollt und habe da eine Nachricht gefunden, die habe ich vor einiger Zeit, ich glaube sogar vor Jahren mal, an eine gute Freundin geschickt, als sie mich gefragt hat: So, ja, wie war denn dein Tag? Und da habe ich geantwortet: So ganz ehrlich, es war einer der schönsten Tage meines Lebens. Und es war nicht mein Hochzeitstag, obwohl der auch total schön war. Und es war auch nicht die Geburt meiner Tochter oder so, sondern es war einfach ein stinknormaler Samstag. Wo wir auch gar nicht groß irgendwie was vorhatten oder so. Aber es war einfach, ja, es war alles irgendwie im Flow und es passte alles.

Also, ich bin irgendwie auf wundersame Weise früh aufgewacht und dann spazieren gegangen und habe dann irgendwie ein Zwei-Cent-Stück auf dem Weg gefunden. Und dann später am Vormittag hatte eine Nachbarin uns um einen Gefallen gebeten, dann konnten wir der helfen, das hat sich gut angefühlt. Dann haben wir den Nachmittag mit der Familie verbracht, das ist ja auch immer schön, Familienzeit. Und also, es war gar nichts Großartiges. Ich glaube, ich habe an dem Tag sogar gearbeitet – es war ein Samstag –, aber nicht, weil es musste, sondern weil es irgendwie passte und sich gut anfühlte.


Also ich glaube, Glück ist für mich zu wissen und zu spüren, dass alles in dem Moment gut ist, so wie es ist. Das ist eben nicht dieses: Ich muss erst noch was Bestimmtes erreichen oder was Bestimmtes haben oder ganz, ganz viel tun und dann fühle ich mich glücklich und dann kann ich zufrieden sein. Sondern dieses: Es ist jetzt schon alles da, was es braucht, damit ich mich gut fühlen kann und damit ich mit mir und der Welt zufrieden sein kann.


Also, wenn ich es kurz zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Präsenz im Hier und Jetzt ist Glück für mich, das bewusst wahrzunehmen. Es ist alles da, was es braucht.


Katharina:

Das ist eine wunderschöne Antwort. Und ich spüre gleich, wie ich auch so ein bisschen wieder ankommen und zur Ruhe kommen und im Hier und Jetzt ein Stück weit ankommen. Und ich finde das einen total schönen Gedanken, nicht nach irgendwas zu suchen, sondern dass das irgendwie so ein bisschen losgelöst ist – diese Definition von Glück von dem, was im Außen passiert.


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Kann ich mich für's Glück entscheiden?

Katharina:

Da schließt auch, glaube ich, die nächste Frage ganz gut an, weil du hast vor kurzem in einem Newsletter was Tolles geschrieben, was ich mir direkt gespeichert habe.

Du hast geschrieben: "Was, wenn dein Glücksgefühl gar nicht von außen abhängt, nicht von dem, was du erledigst oder geleistet hast, sondern eine Entscheidung ist, eine bewusste Entscheidung, dich nicht vom überwältigenden Alltagschaos unterkriegen zu lassen, sondern glücklich sein, hier und jetzt, dich in dein Leben zu verlieben, so wie es gerade ist." 

Ich kriege jetzt noch Gänsehaut, wenn ich das vorlese. Und dieser Gedanke, Glück ist eine Entscheidung, der ist mir noch super lange nachgegangen. Kannst du das vielleicht noch mal ein bisschen näher erklären, was du genau damit meinst und wie sich das dann konkret machen lässt? Also, wie ich dann sage, okay, jetzt bin ich glücklich und das funktioniert dann?


Meike:

Ja, du hattest, glaube ich, im Intro auch was von Glück auf Knopfdruck gesagt – ja, also, es ist eine Entscheidung und wir können uns immer wieder bewusst dafür entscheiden. Es geht eben auf eine gewisse Weise. Jain. Es wird von Mal zu Mal leichter, sagen wir es so.

Bewusste Entscheidung in dem Sinne – was ich ja auch gerade schon sagte oder was du auch sagtest, was in diesem Newsletter drinsteckte – ist: Das Glück steckt eben nicht im Außen, sondern es steckt in uns und es kommt aus uns heraus. Und wir können in jedem Moment im Prinzip glücklich sein, egal was im Außen passiert. Klar, es gibt Dinge, die können wir nicht kontrollieren im Außen, es gibt auch doofe Dinge, die uns passieren. Aber diese Entscheidung liegt dann bei uns zu schauen: Wie gehen wir damit um und was machen wir daraus?


Also, beispielsweise, wenn wir irgendwie Auto fahren und dann jemanden vor uns haben, der total langsam fährt – kennen wir alle, dann sind wir auch mal ordentlich genervt und die Hand liegt quasi schon an der Hupe. Ja, es ist nervig. Aber und wir dürfen auch genervt sein, ist ja völlig legitim und ist auch okay. Aber dann auch mal bewusst zu schauen und sich dazu zu entscheiden: Okay, was bringt mir das jetzt gerade tatsächlich, mich darüber aufzuregen? Und was verändert es in meinem Leben in fünf Jahren?

Und was weiß ich nicht, wenn ein Kunde abspringt – kennen wir alle, ist total doof, da kommen dann direkt diese Ängste auch wieder hoch. Was ist jetzt finanziell? Finde ich einen neuen Kunden? Oh Gott, oh Gott – so, dann gehen alle Alarmsysteme los. Ist auch doof. Wir müssen auch nicht dann irgendwie versuchen, das schönzureden oder die negativen Gefühle, die dann hochkommen, irgendwie zu verdrängen oder zu versuchen, loszuwerden. Das ist gar nicht der Sinn der Sache.


Also, es geht bei Glück auch gar nicht darum, immer irgendwie mit Dauergrinsen über die Blumenwiese zu hüpfen. All diese negativen Gefühle dürfen dann in dem Moment auch da sein und wir dürfen traurig sein, wir dürfen wütend sein, wir dürfen Angst haben. Aber dann trotzdem uns dafür entscheiden zu schauen: Okay, aber wie gehe ich jetzt damit um? Was mache ich daraus? Was ermöglicht es mir vielleicht in dem Moment auch, wenn der Kunde abspringt? Öffnet mir das neue Räume für neue, vielleicht viel tollere Kunden?

Und das kann hingehen bis zu wirklich schweren Schicksalsschlägen. Also, ich durfte, als ich noch als freie Lektorin unterwegs war, ein wundervolles Buch lektorieren. Das heißt „Gute Tage trotz Krebs" von Sabine Dinkel. Wenn du willst, kann ich dir auch den Link schicken für die Shownotes, wenn das jemanden interessiert.

Steckt ja schon im Titel: Die Frau war an Krebs erkrankt, was auch was im Außen ist, was wir nicht kontrollieren können und was ja in dem Sinne jedem passieren kann und was einfach erstmal Kacke ist. Aber in ihrem Buch beschreibt sie eben, wie sie damit umgeht und dass sie die Entscheidung für sich getroffen hat. Ja, es ist so, ich akzeptiere das, ich habe ja sowieso keine Wahl. Aber sie ist damit mit so einer inspirierenden Ruhe und ja, vielleicht sogar einer gewissen Prise Humor dran gegangen, dass ich das beim Lesen selbst als Nichtbetroffene in dem Moment so unfassbar inspirierend fand.


Und das ist es wirklich im Großen: Dieses, okay, ich entscheide mich dafür, trotz allem, was im Außen manchmal auf uns einprasselt an Negativem, ich entscheide mich dafür, trotzdem das Glück in mir zu kultivieren und trotzdem auch im Außen schöne Dinge zu finden. Darum geht es, sage ich mal, im Großen und Ganzen: Dass wir in jedem Moment die Entscheidung für uns treffen können, was mache ich aus dem, was mir passiert? Was möchte ich denken? Wie möchte ich mich fühlen? Das ist nicht immer einfach, deswegen Knopfdruck: Jein. Es ist nicht immer einfach, aber es ist möglich.


Katharina:

Ich finde es auch so schön, was du gesagt hast, das wird mit jedem Mal leichter. Und ich kann mir gut vorstellen – ich meine, gerade wenn ich mir auch Kinder anschaue, da passiert was, die fallen hin, die tun sich weh, und das ist dann kurz ein Drama. Aber fünf Minuten später rennen die auch schon wieder über die Wiese und hüpfen über die Blumenwiese, wie du so schön gesagt hast. Und ich kann mir gut vorstellen, dass genau das auch eine Entscheidung ist, wie lange wir an dem festhängen, was wir nicht kontrollieren können. Das hängt da wahrscheinlich mit zusammen, oder?


Meike:

Ja, auf jeden Fall. Also, deswegen sagte ich auch, bei Kindern ist das ein wunderschönes Beispiel, was du sagst. Die lassen es ja auch erstmal raus. Die folgen ihrem Instinkt und sagen: Finde ich jetzt doof, dann schrei ich halt mal oder weine ich halt mal. Aber dadurch, dass sie es dann einmal rausgelassen haben, ist es auch in dem Sinne schnell wieder okay. Dann können sie schnell wieder irgendwie über die Blumenwiese hüpfen und sich auf was anderes konzentrieren.


Und wir Erwachsenen haben komischerweise diese Angewohnheit, dann zu versuchen: Okay, jetzt fühle ich mich doof, das will ich aber nicht, und dann kämpfe ich dagegen an. Und dann ist dieses Dagegenankämpfen so anstrengend irgendwo auch und funktioniert ja auch einfach dann oft nicht so, wie wir es gerne hätten, was dann noch frustrierender ist. Das heißt, wir treiben uns selbst in dem Moment in so einem Strudel.


Das ist vielleicht dann auch noch ein Tipp, weil du ja fragtest, wie man es konkret auch machen kann. Also: Einmal diese bewusste Entscheidung, ich gucke jetzt, wie ich damit umgehen möchte. Aber auch dieses: Okay, ich lasse es jetzt einmal raus, es darf jetzt einmal da sein, ich kämpfe nicht dagegen an. Auch das ist vielleicht auf eine Art und Weise eine bewusste Entscheidung, dass es erstmal alles da sein darf, dass ich nicht dagegen ankämpfe. Und wenn dieser Wutausbruch, dieses einmal Rauslassen, vorbei ist, dann schaue ich weiter und entscheide mich dafür, was mache ich jetzt daraus.


Katharina:

Spannend, spannend. Und das sorgt wahrscheinlich auch dafür, dass wir das nicht immer weiter dann verlängern und in dieses Grübeln reinkommen. Wenn's halt einmal raus darf, dann hängt das nicht so im System fest.


Meike: Ja.


Einmal Freude und Leichtigkeit, bitte, statt Druck und Stress

Katharina:

Im Intro zu dieser Podcast-Episode habe ich ja von Alysa Liu erzählt und ihrer beeindruckenden Kür bei den diesjährigen Olympischen Spielen. Wir hatten uns da ja schon mal dazu ausgetauscht und beide gemerkt: Mit Leichtigkeit und Freude geht's zum einen deutlich leichter und wir bekommen auch deutlich mehr von dieser To-do-Liste geschafft, als wenn wir jetzt da mit Druck und das muss aber und ich kämpfe mich jetzt da durch drangehen. Was hilft vielleicht im Alltag, aus diesem Druck rauszukommen, den wir uns ja wahrscheinlich auch lange angewöhnt haben? Das ist ja was, was wir von klein auf auch irgendwie so mitbekommen, dass das halt gemacht werden muss und dann jetzt hier und reiß dich mal zusammen. Ja, es gibt aber, wie gesagt, noch einen anderen Weg.


Meike:

Ja, das ist jetzt vielleicht so der nächste Schritt, könnte man sagen. Also vorher bei der Frage davor ging es so ein bisschen um dieses große Ganze: Ich entscheide mich, wie ich mit den Situationen umgehe. Und jetzt im Kleinen, wirklich im Alltag, kann man das erreichen, sage ich mal, indem man sich immer wieder dann bewusst dafür entscheidet, aus diesem Strudel einmal kurz zurückzutreten.

Und das kann, also wie das funktioniert, das kann für jeden ganz unterschiedlich aussehen und es kann auch von Moment zu Moment anders sein. Also, ich zum Beispiel, wenn ich merke, okay, ich bin jetzt wieder so voll, es wird mir alles zu viel und der Druck baut sich auf und irgendwie renne ich meiner To-do-Liste nur noch hinterher – dann hilft es manchmal, wenn ich mir mein Lieblingslied anmache und einfach mal ein paar Minuten durchs Wohnzimmer tanze. Oder manchmal hilft es aber auch, mich hinzusetzen und einmal alles rauszuschreiben in meinem Journal. Manchmal hilft es, eine Runde um den Block spazieren zu gehen. Manchmal hilft es auch, weiß ich nicht, drei Seiten in einem Buch zu lesen, mich komplett auf was anderes zu konzentrieren.


Also es gibt ganz unterschiedliche, konkrete Dinge, die man tun kann. Das ist für jeden, wie gesagt, anders und auch von Situation zu Situation anders. Und es fühlt sich am Anfang, wenn man es so gar nicht kennt, auch erstmal ganz komisch an. Gerade wenn so viel zu tun ist, gerade wenn man wieder in diesem Hustle drin ist, in diesem Druck drin ist, wenn man das Gefühl hat, der Tag bräuchte 28 Stunden – sich es dann zu erlauben zu sagen, ich nehme mir jetzt, auch wenn es nur zwei, drei Minuten sind, das ist schon erstmal schwierig am Anfang.


Aber auch da wieder: Je öfter man es macht, desto leichter wird es und irgendwann wird es mehr und mehr zum Normalzustand. Im ersten Schritt, dass ich mir überhaupt bewusst werde, ich brauche jetzt gerade mal kurz diesen Schritt zurück und dieses Raus aus dem Hamsterrad, aber dann auch wirklich es zu tun sozusagen.


Und es ist dann aber auch nicht, dass man dann nie wieder diesen Druck spürt, sondern dass man, indem man es immer öfter macht, immer schneller rauskommt. Also immer eher spürt, auch wann schleicht es sich wieder so langsam ein oder bahnt es sich an, dass ich in diesen Druck reinkomme. Das ist das eine: Man erkennt es schneller. Und man kommt eben auch viel, viel schneller wieder raus, weil man dann sich eben nicht mehr zwingt und sagt, ich muss das jetzt aber erst noch fertig machen – und dann wieder in dem Moment gegen etwas ankämpft –, sondern in dem Moment mehr und mehr loslässt, wieder zu sich kommt, also raus aus dem Druck im Außen, rein in die innere Ruhe. Und dann lässt es sich wieder mit neuer Energie und neuer Leichtigkeit und neuer Freude an die Sache rangehen und die Dinge erledigen.


Und dann, was du ja gerade auch schon gesagt hattest: Je mehr wir in der Freude und der Leichtigkeit sind, desto leichter fällt es uns und desto mehr schaffen wir oft auch von der To-do-Liste, wenn wir eben nicht im Druck und im Kampfmodus drin sind.


Der Weg ist das Ziel

Katharina:

Ja, lass uns das mal vielleicht auf das Thema Onlinekurse übertragen. Ich höre ja immer wieder von Menschen, die zwar gerne einen Kurs haben würden, aber der Weg dahin sie abschreckt. Ich meine, es ist ja auch einiges zu tun, so ist es ja nicht, das will ich jetzt auch irgendwie gar nicht kleinreden.

Aber sie überlegen sich dann oft: Lohnt sich das, dass ich mich da gefühlt durchquälen muss durch diesen Berg an Arbeit?

Und ich finde den Gedanken so schön, einfach zu sagen: Okay, vielleicht, wenn ich das ganze Projekt mit Freude und mit Leichtigkeit angehe, anstatt vor allem nur zu warten, bis ich fertig bin, bis dieser nächste große Meilenstein da ist, wo es dann endlich erreicht ist, wo wir quasi die Früchte der Arbeit ernten können, wie es oft so schön heißt – dass ich einfach dieses ganze Projekt schon irgendwie schaffe, als was Positives, was Schönes zu empfinden und nicht eher nur drauf zu warten, bis es fertig ist.

Also, wie könnte sowas zum Beispiel möglich werden? Was kann ich beispielsweise konkret tun, damit zum Beispiel das Kurs-Erstellen selbst schon zu einer schönen Erfahrung wird, wo ich dann nicht nur denke, puh, geschafft, sondern sage: Okay, ja, das war auch eine schöne Zeit?


Meike:

Ja, richtig schöne Frage. Das ist so dieses typische „der Weg ist das Ziel" – irgendwie schon ausgelutscht, aber es ist was dran. Weil wir fixieren uns so oft auf das Endergebnis und wollen unbedingt ankommen, dass wir gar nicht sehen, wie schön eigentlich schon der Weg dahin sein kann, dass wir uns eben in diesen Weg schon verlieben können und den Weg an sich mit Freude gehen können.

Und das kann man zum einen tatsächlich relativ leicht im Außen erreichen, indem wir uns das Umfeld so erschaffen, dass es Spaß und Freude macht. Wenn wir sagen, okay, wir setzen uns jetzt wieder so ein bisschen an die Kurserstellung – mache ich das vielleicht auf der Couch statt am Schreibtisch, weil es da irgendwie gemütlicher ist? Oder hole ich mir ein leckeres Stück Kuchen dazu? Oder mache ich mir eine schöne Musik an, die mir irgendwie gut tut? Also, man kann schon ganz, ganz viel dadurch machen, dass man das Umfeld so gestaltet, dass es sich eher nach Freizeitbeschäftigung anfühlt als nach Arbeit, vielleicht in dem Moment.


Und wenn wir da wieder ins Innen gucken, können wir es uns schön machen und mit Freude gestalten, indem wir uns daran erinnern, warum wir das vielleicht auch machen. Und da vielleicht dann sogar auch so ein bisschen aufs Endergebnis gehen, aber nicht in dem Sinne von: Ich will endlich da ankommen, sondern im Sinne von: Wie schön ist es denn, wenn dieser Kurs dann endlich fertig ist und wenn ich ganz tolle Rückmeldungen dann dazu bekomme von den Menschen, die diesen Kurs machen? Oder wenn ich selbst dann auch wirklich stolz auf mich sein kann, weil auf alles, was ich da reingesteckt habe, auf die ganze Freude, auf die ganze Leidenschaft, auf das ganze Wissen.


Also, so ein bisschen sich das Endergebnis vorzustellen – in dem Sinne schon darf man auf das Endergebnis gucken und auf das Ziel und das Ziel auch im Blick behalten, ist ja auch wichtig. Und wie gesagt: Dieses sich immer wieder an das eigene Warum zu erinnern, da kommt man dann gut zurück in die Freude, weil man weiß, wofür man sich auf den Weg gemacht hat und wofür man das Ganze macht.


Katharina:

Ich muss auch gerade noch mal an das denken, was du vorhin gesagt hast, dieses einfach, wenn ich in Ruhe bei mir selbst bin. Und dran denken, dass das einfach auch nochmal wahrscheinlich da auch gut mit reinspielt, dass zum einen diese Vorfreude auf das, was ich damit erschaffe, einfach mich damit beschäftigt. Und zum anderen aber auch sagt: Okay, so wie es jetzt ist, ist es gut, und ich kann jetzt diesen Schritt gehen.

Und vielleicht - das hat auch eine Kundin mal so schön gesagt - mich nochmal in mein Thema neu verlieben, wenn ich diesen Kurs erstelle. Also nicht ein: Ja, und das mach ich jetzt, ich zieh's jetzt durch, sondern ich mach's mir schön, im Außen, ich mach's mir schön im Innen, und mach mir da einfach so eine Wohlfühloase, in der ich dann arbeiten kann. Und das ist bestimmt auch was, was ich so grundsätzlich auf die Arbeit übertragen kann.


Meike:

Total, auf jeden Fall. Also, da spielt auch Dankbarkeit ganz, ganz viel mit rein. Was du gerade sagtest: Einmal, gerade wenn man so einen Onlinekurs erstellt, dann betrachtet man sein eigenes Thema ja auch nochmal aus einer ganz anderen Perspektive, taucht da selber nochmal ganz neu ein. Also, sich da vielleicht auch zu sagen, so ein bisschen die Perspektive zu wechseln und sagen: Ja, also, stattdessen, anstatt dass man sagt, okay, ich muss das jetzt irgendwie machen und das steht auf der Liste – sondern: Okay, ich bin dankbar dafür, dass ich das machen darf, weil es mir ermöglicht, nochmal mein eigenes Thema mit ganz neuen Augen zu betrachten.


Oder jetzt ganz allgemein gesagt, auf Arbeit bezogen oder aufs Leben bezogen: So simple Sachen wie – ich zum Beispiel mag überhaupt nicht gerne einkaufen gehen. Das ist der absolute Horror, jede Woche wieder neu für mich. Aber da habe ich dann auch angefangen, mir zu sagen: Okay, aber ich bin so dankbar, dass ich das machen darf, dass ich quasi einkaufen gehen muss, weil ich die Möglichkeit habe, meiner Familie leckeres Essen zu machen, dadurch, dass ich das einmal die Woche einkaufen gehe.

Also, so kann man sich, glaube ich, jede Situation auch nochmal – ja, nicht schönreden in dem Sinne – aber ihr was abgewinnen, selbst den dürfsten und nervigsten Aufgaben, die auf der To-do-Liste stehen.


Katharina:

Es fühlt sich gerade so an, wie als hätte ich da so ein Bild, um das ich so einmal rumgehe, und das ändert zwar nichts an der Situation selber, aber so wie ich draufschaue, dass ich dann einfach ja, vielleicht Facetten entdecke, die ich vorher gar nicht gesehen habe, wenn ich so in dem Tunnelblick einfach nur davor stehe.


Meike:

Total, ja, richtig schön. Richtig schön, dass man da auch so ein bisschen bewusst sich vorstellen kann: Okay, ich habe jetzt hier dieses Bild „Onlinekurs" vor mir hängen – und aus welchen Blickwinkeln kann ich es denn betrachten und was eröffnet sich mir dann in dem Moment? Ja, richtig schön, tolle Idee.


Freude und Glück weiterschenken – auch im Onlinekurs

Katharina:

Ach, wenn ich mit dir spreche, habe ich immer das Gefühl, dass deine Freude und deine gute Laune und das Glück, was du einfach für mich ausstrahlst, so ein bisschen zu mir rüber schwappt. Und jedes Mal denke ich mir: Mensch, das wäre doch toll, das wäre doch voll schön, wenn sowas auch in einem Onlinekurs möglich wäre, weil den Lernenden auch diesen Spaß und die Freude am Thema zu vermitteln und nicht einfach nur zu sagen, ja, und das sind jetzt die Infos und die musst du wissen.

Und wenn uns das beim Erstellen so gut tut – es weiß auch die Lehr-Lern-Forschung –, wenn wir mit so einer guten Stimmung einfach auch in den Kurs gehen, dann ist das auch für die Lernenden super hilfreich und unterstützt den Lernprozess und unterstützt, dass wir uns gerne damit beschäftigen und auch aus diesem Stress rauskommen.

Hast du vielleicht ein paar Ideen, wie sich Freude und Glück auch bewusst weiterschenken lässt?


Meike:

Schöne Frage. Also ganz allgemein würde ich sagen: Indem man ganz man selbst ist, indem man diese Freude und dieses Glück sich selbst erlaubt und selbst lebt, wird man schon automatisch zu einer Inspiration für andere. Also, das steckt einfach an.

Und dann so allgemein im Alltag kann man natürlich Glück schenken durch kleine Gesten. Also, mein Mann hat mir zum Beispiel heute Morgen von seinem Spaziergang einen kleinen Blumenstrauß, hat er so am Wegesrand gepflückt, hat er mir mitgebracht. Oder das Lächeln an der Kasse. Oder ich lade eine Freundin auf einen Kaffee ein oder so. Das sind so Dinge, in denen man anderen eine Freude macht – macht man sich ja auch selbst dann in dem Moment wieder eine Freude. Und dann sind alle glücklich, ist doch auch schön.


Und das vielleicht auf den Onlinekurs übertragen:

Man erstellt ja einen Onlinekurs in der Regel mit einem Thema, für das man selbst brennt und das einfach eine eigene Leidenschaft ist, im Idealfall. Das heißt, irgendwo ist die eigene Freude an der Sache ja sowieso schon da. Und diese Freude weiterzugeben, kann man auf die allerbeste Weise, indem man einen Onlinekurs eben auch auf seine Weise erstellt.


Also, oft ist da vielleicht auch so ein bisschen Druck bei der Sache dabei oder so ein bisschen: Ja, ich ziehe das jetzt durch, weil man es richtig machen will, weil man es gut machen will. Und dann schaut man: Okay, ich habe jetzt selber schon zwei, drei, vier Onlinekurse als Teilnehmer irgendwie gemacht, wie haben die das denn gemacht? Ich muss das jetzt genauso machen, weil nur so funktioniert es am besten oder wie auch immer. Aber wenn man da in dem Moment auch bei sich bleibt und schaut: Okay, wie würde ich denn den Onlinekurs machen? Dafür bist du ja dann auch da, um da zu begleiten und zu schauen: Wie kann ich es auf meine Weise machen, sodass ich in meiner Freude bin und meine Leidenschaft wirklich so da reinstecken kann in diesen Kurs und so weitergeben kann? Dass es sich nach mir anfühlt und mir einfach Freude macht. Und das spürt man dann auch automatisch als Teilnehmer im Onlinekurs.


Also, das ist so vielleicht ein Tipp, den ich mitgeben kann: Erlaube es dir, es auf deine Weise zu machen, ganz egal ob es jetzt der Onlinekurs ist oder dein Business allgemein oder was auch immer. Sei du selbst, mach es auf deine Weise, das spürt man im Außen direkt.


Katharina:

Und das finde ich einen total spannenden Punkt, den du da ansprichst: dieses, dass das die im Außen direkt spüren. Und viele haben ja auch Sorge, dass jetzt in Zeiten von KI und wo es immer mehr Infos gibt, dass Onlinekurse überhaupt nicht mehr gebraucht werden und dass doch niemand mehr einen Onlinekurs macht.

Und es sind ein paar spannende Punkte, die du da ansprichst, weil zum einen viele im Kopf haben: Okay, Onlinekurs, da muss ich halt ein paar Videos aufnehmen, ein Workbook dazu machen und fertig bin ich. Aber gar nicht, was es da überhaupt für Möglichkeiten gibt, das auch an meine Art zu arbeiten anzupassen.

Und gleichzeitig ist das, was ich auch erlebe: In dem Moment, wo ich die Kurserstellerin spüre, wo ich spüre, da ist ein Mensch dahinter, der sich für mich interessiert, der einfach auch, ja, wie du es so schön gesagt hast, seine Begeisterung im Thema weitergibt, dann fühle ich mich auch ganz anders gesehen und begleitet. Und dann hat so ein Onlinekurs auf einer anderen Ebene nochmal mehr als einfach nur diese Informationen weiterzugeben, sondern es ist so viel mehr als einfach nur ein Okay.


Das ist natürlich dann auch zum Beispiel zu spüren, wenn ich Audios aufnehme, wenn ich Videos aufnehme. Und ich glaube auch, das ist zu spüren, wenn ich die anderen Sachen einfach für den Kurs mache. Und das ist ja immer wieder das Schöne dabei: Es ist irgendwo so ein Stück weit eine Entscheidung, wie ich dahin gehen mag. Und ich finde das was total Kraftvolles, einfach auch dieses Gefühl zu haben: Es ist eine Entscheidung, es ist nichts, wo ich irgendwie darauf warten muss, dass das irgendwie von außen zu mir kommt, dass ich darauf warten muss, dass irgendjemand mir Blumen vorbeibringt oder dass irgendjemand was Schönes tut. Sondern ich kann mich auch bewusst dafür entscheiden, wie ich das selber gestalten will. Und das finde ich super stark, einfach auch da so in diese Selbstermächtigung zu gehen.


Meike: 

Man sieht es wahrscheinlich – also im Podcast sieht man es ja nicht –, aber ich habe gerade Nackenschmerzen vom vielen Nicken. Einmal, weil: Was du gerade sagst, diese Selbstermächtigung ist ein wunderschönes Wort tatsächlich und es beschreibt es richtig gut. Das ist dieses: Wir selbst haben es in der Hand, wie wir unser Leben gestalten in dem Moment. Das ist dieses Raus aus der Opferrolle. In dem Moment – es klingt nicht so schön, aber: Raus aus diesem Ich lasse das Leben passieren und muss mich dann irgendwie anpassen oder mich damit herumschlagen oder mich dann durchkämpfen. Sondern so: Nein, ich habe es in der Hand. Ich entscheide darüber, vielleicht nicht über alles, was im Leben passiert, aber wie es passiert, wie ich es gestalten möchte.

Und ich finde es auch super schön, wie man deine Begeisterung spürt, wenn du von Onlinekursen sprichst. Also, das ist für mich das allerbeste Beispiel, was wir gerade bringen konnten. Und das ist wieder dieses: Da schließt sich der Kreis. Wenn ich selbst mit Begeisterung und Leidenschaft dabei bin, dann macht es mir Freude. Das war ja die eine Frage, die du hattest: Wie kann ich das für mich selbst angenehmer gestalten mit Begeisterung und Leidenschaft? Und dann macht es eben auch den Teilnehmenden viel mehr Freude und bringt ihnen auch mehr, weil etwas, was mir mit Leidenschaft und Freude erklärt wird, beigebracht wird, das kann ich auch viel besser aufnehmen und lernen und für mich mitnehmen. Also, wenn es jetzt irgendwie einfach nur jemand ist, der irgendwas trocken runterrattert oder so – das macht wirklich den Unterschied, da die eigene Persönlichkeit, das eigene Sein mit reinzubringen.


Meikes Coaching

Katharina:

Wenn jetzt jemand von unseren Hörer*innen da gerne tiefer einsteigen möchte und einfach so ein bisschen noch auch sich von deiner Freude und deinem Glück und deiner Begeisterung anstecken lassen möchte: Für wen ist deine Begleitung gedacht? Für wen ist dein Coaching gedacht? Wie kann ich mit dir zusammenarbeiten? Wie kann ich mir das vorstellen?


Meike:

Danke, dass ich den Raum hier bekomme, um ein bisschen darüber zu sprechen. Grundsätzlich ist jeder eingeladen, der sich wieder zu sich selbst zurückfinden will. Also, es steht so ein bisschen unter dem Flaggschiff: Ich habe ein Herzensprojekt, was ich umsetzen möchte, aber ich kriege den Popo nicht so richtig hoch. Aber es kommen wirklich Menschen zu mir mit unterschiedlichsten Anliegen, mit unterschiedlichsten Ausgangspositionen. Aber der Wunsch dahinter, der ist eigentlich immer derselbe. Es ist dieses: Ich möchte wieder zu mir zurückfinden, mit mir in Verbindung kommen und meinen eigenen Weg finden und mir erlauben, ihn zu gehen. Das ist so: Ja, mich zu lösen von allem, was sein muss oder was im Außen mir vorgeschrieben wird, sondern wirklich die Dinge auf meine Weise zu machen und mich gut dabei zu fühlen.

Und dafür ist das „Coaching to Go", nennt sich das da, weil es ausschließlich – oder ja, weil der größte Teil – über WhatsApp läuft, oder Signal oder Telegram oder wo auch immer die Leute unterwegs sind. Also, wir setzen uns am Anfang einmal zusammen, 60, 90 Minuten, um wirklich zu schauen: Was ist das genaue Anliegen, was ist das Ziel, damit wir uns daran auch orientieren können. Und dann begleite ich über WhatsApp.


Weil ich der Meinung bin: So klassische Coachings, wo man dann wieder zwei Wochen auf die nächste Live-Session warten muss – funktioniert auch sehr gut, habe ich auch lange gemacht. Aber ich finde, so diese Zweifel auf dem Weg, die kicken einfach rein zu jeder Tages- und Nachtzeit quasi. Und da ist es dann oft schwierig, erst mal zwei Wochen auf den nächsten Coaching-Termin zu warten. Sondern diese WhatsApp-Begleitung ist einfach für den Alltag da. Also ist es quasi wie so ein Tagebuch in der Hosentasche, und ich bin einfach da.

Man kann sich an mich wenden, wenn eben Zweifel reinkicken, wenn eine Situation da ist, die irgendwie überfordernd ist, oder auch wenn man einen Erfolg mit mir teilen möchte. Also ist es einfach ein Raum auf WhatsApp, wo alles sein darf, wo alles rein darf, und wo von mir dann in dem Moment Impulse kommen, vielleicht eine Journaling-Frage oder eine kleine Meditation, um nochmal tiefer reinzugehen, um Dinge neu zu betrachten – hatten wir ja vorhin auch schon mal, Perspektivwechsel –, um dann neue Erkenntnisse zu finden und dadurch Stück für Stück dann ja wieder bei sich selbst anzukommen. Genau, es ist einfach eine kontinuierliche Begleitung im Alltag.


Das heißt nicht, dass man jeden Tag zwangsläufig in Kontakt ist, aber weiß: Da ist jemand, an den kann ich mich wenden, und da bekomme ich genau das, was ich in dem Moment gerade brauche.


Katharina:

Das klingt total schön. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass in dem Moment, wo ich das quasi in WhatsApp drin habe, dass das auch jeden Tag nochmal so eine Erinnerung daran ist, was ich da eigentlich mache, wofür ich losgegangen bin. Und nicht, dass das so irgendwie im Alltag untergeht und dann bis der Kalender sagt: Ah ja, da ist der neue Termin. Das finde ich ein total schönes Angebot.

Und du beschreibst dich selbst auch immer wieder als Cheerleaderin. Und das finde ich so eine schöne Bezeichnung. Und so wie ich dich kennengelernt habe – ja, trifft das auch super –, und ich kann mir das super schön vorstellen, einfach dich da auch so für so einen langen Zeitraum an der Seite zu haben.


Meike:

Dankeschön. Ja, es ist wirklich dieses: Ich glaube an dich und ich feiere dich, bis du es irgendwann selbst kannst. So, das ist so mein Steckenpferd, mein Ziel in diesem Coaching.


Die eine Sache, die du mitnehmen solltest

Katharina:

Das klingt super!

Meike, vielen herzlichen Dank, dass du heute mit mir über Glück und Freude gesprochen hast und mit mir und unseren Hörer*innen geteilt hast, wie wir vielleicht diesen kleinen Samen von dem Glück in unserem Leben pflanzen und ein bisschen zum Wachsen bringen und einfach auch mehr in unseren Alltag einladen können. Und was wir für Möglichkeiten haben, das in verschiedensten Lebensbereichen einfach anzusiedeln.

In meinem Podcast haben meine Gäste immer das Schlusswort.
Deswegen: Was wäre so alles in allem die eine Sache, die du unseren Hörer*innen unbedingt mit auf den Weg geben möchtest?


Meike:

Erlaube es dir, du selbst zu sein. Erlaube es dir, dein Ding zu machen, deinen Weg zu gehen und entscheide dich für das Glück. Es ist möglich und ja, es lohnt sich so sehr.

Entscheide dich für das Glück, sei du selbst.


Hier sind nochmal die Links zu Meike und ihrem Angebot:

Meikes Website

Coaching to Go

Hier findest du Meike auf LinkedIn



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